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Dreiundzwanzigstes Kapitel.
509
und dem Rückschritt des englischen Landarbeiters. Bevor ich zu
seiner gegenwärtigen Lage übergehe, ein rascher Rückblick. Die
moderne Agrikultur datiert in England von der Mitte des 18. Jahr-
hundertis, obgleich die Umwälzung der Grundeigentumsverhältnisse,
wovon die veränderte Produktionsweise als Grundlage ausgeht, viel
früheren Datums.
Nehmen wir Arthur Youngs, eines genauen Beobachters, obgleich
oberflächlichen Denkers, Angaben über den Landarbeiter von 1771,
So spielt letzterer eine sehr elende Rolle, verglichen mit seinem
Vorgänger Ende des 14. Jahrhunderts, „wo er in Fülle leben und
Reichtum akkumulieren konnte“, gar nicht zu sprechen vom
15. Jahrhundert, „dem goldenen Zeitalter der englischen Arbeiter
in Stadt und Land“. Wir brauchen jedoch nicht so weit zurück-
zugehen. In einer sehr gehaltreichen Schrift von 1777 liest man:
„Der große Pächter hat sich beinahe erhoben zum Niveau des Gentle-
man, während der arme Landarbeiter fast zu Boden gedrückt ist. ...
Seine unglückliche Lage zeigt sich klar durch eine vergleichende
Uebersicht seiner Verhältnisse von heute und von 40 Jahre früher.
‚. . Grundeigentümer und Pächter wirken Hand in Hand zur Unter-
drückung des Arbeiters.“1* Es wird dann im Detail nachgewiesen,
daß der reelle Arbeitslohn auf dem Lande von 1737 bis 1777 um
beinahe ein Viertel oder 25 pZt. gefallen ist. „Die moderne Politik“,
sagt gleichzeitig Dr. Richard Price, „begünstigt die höheren Volks-
klassen; die Folge wird sein, daß früher oder später das ganze
Königreich nur aus Gentlemen und Bettlern, aus Granden und
Sklaven besteht.‘ 140
Dennoch ist die Lage des englischen Landarbeiters von 1770 bis
1780, sowohl was seine Nahrungs- und Wohnlichkeitszustände als
auch sein Selbstgefühl, Belustigungen usw. betrifft, ein später nie
wieder erreichtes Ideal. In Pints Weizen ausgedrückt betrug sein
138 James E. Th. Rogers, Prof. of Political Economy in the University of
Oxford: „A History of Agriculture and Prices in England. Oxford 1866“,
vol. I, p. 690. Dies fleißig gearbeitete Werk umfaßt in den bisher erschiene-
nen zwei ersten Bänden erst die Periode von 1259 bis 1400. Der zweite Band
enthält bloß statistisches Material. Es ist die erste authentische Geschichte
der Preise, die wir für jene Zeit besitzen.
189 „Reasons for the late Increase of the Poorrates; or, a comparative
view of the price of labour and provisions. London 1777“, p. 5, 11.
140 Dr. Richard Price: „Observations on Reversionary Payments. 6th ed.
By W. Morgan. London 1805“, vol. II, p. 158, 159. Price bemerkt S. 159:
„Der nominelle Preis des Arbeitstages ist heute nur etwa 4 oder höchstens
5 mal höher als im Jahre 1514. Aber der Preis von Korn ist 7 mal, der von
Fleisch und Kleidung etwa 15 mal so hoch. Der Preis der Arbeit ist daher
keineswegs im Verhältnis zum Anwachsen der Auslagen für die notwendigen
Lebensmittel gestiegen, vielmehr scheint er heute im Vergleich zu jenen
Auslagen nicht einmal die Hälfte von dem auszumachen, was er damals
etrug.“
Das Kapital. I.