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Inhalt.
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Abwendung von Hume und Locke; neue Formulierung
des erkenntnistheoretischen Problems, Lösung des Problems
durch Lambert, Lösung durch Kant: Kritik der reinen Ver—
nunft (1781). Analyse dieser Lösung.
Elemente einer allgemeinen Weltanschauung
bei Kant . . . .. a 353378
Sozial- und individualpsychologische Momente für den
zeitlich begrenzten Charakter der Kantschen Erkenntnistheorie.
Leben und Charakter Kants. Verhältnis der erkenntnis—
theoretischen Studien Kants zu seiner praktischen Philosophie.
Diese Philosophie ein Bedürfnis der achtziger und neunziger
Jahre des 18. Jahrhunderts. Charakter des Willens. Kate—
gorischer Imperativ. Verhältnis der Kantschen Ethik zur
Ethik des Rationalismus und des Christentums. Gott, Frei—
heit und Unsterblichkeit als sittliche Forderungen. Religions—
philosophie; Kants Ethik und das Christentum.
Weltanschauung des Klafsizismus; Goethe. . . 378 -3898
Wesen der Weltanschauung des Klassizismus überhaupt:
Mystik. Rückblick auf die Entwicklung der neuen Pfychologie
und üsthetik und die Weltanschauung Herders in ihrem
inneren Zusammenhang. Goethes Weltanschauung: anschau—
liches Erkennen; die Natur als vornehmstes Obiekt desselben;
Frömmigkeit, Pflichtenlehre.
VII. Ethit und Ästhetik des Klassizismus; Schiller 898 —408
Goethes Ästhetik in ihrer Begründung auf seine natur—
wissenschaftliche Weltanschauung. Schillers Ästhetik: Funda⸗
mentalempfindung der allgemeinen Harmonie; philosophische
Gedanken bis zum Studium Kants; das Denken Schillers im
Verhältnis zu Kant und zur frühsubjektivistischen Philosophie;
Ethik und Asthetik. Allgemeiner Entwicklungsgang der sub—
jektivistischen Ästhetik bis auf Goethe und Schiller; Überein—
stimmung beider; Bedeutung ihrer Anschauungen für die
Folgezeit.
VI.
Biertes Kapitel. Neue Dichtung.
J. Die Dichtung der Empfindsamkeit. .. .. 409 - 442
Früheste Anfänge eines neuen dichterischen Enthusiasmus.
Eigentliche Vorläufer: Günther und Haller; Oberfachfen und
die Schweiz. Hauptentwicklung: Klopstock, Umfang, Form
und Charakter seiner Dichtung. Abklärende Zeiten: Motive
heimischer und fremder, englischer und französischer Ent—
wicklung für sie; Wieland, Barden, Göttinger Hainbund:
Werthers Leiden.