Full text : Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Drittes Kapitel.

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c) Die Münze. Das Wertzeichen.
Aus der Funktion des Geldes als Zirkulationsmittel entspringt
5cine Münzgestalt. Der in dem Preise oder Geldnamen der Waren
vorgestellte Gewichtsteil Gold muß ihnen in der Zirkulation als
Zeichnamiges Goldstück oder Münze gegenübertreien. Wie die
Feststellung des Maßstabes der Preise, fällt das Geschäft der Mün-‘ung
 dem Staat anheim. In den verschiedenen Nationaluniformen,
die Gold und Silber als Münzen tragen, auf dem Weltmarkt aber
Wieder ausziehen, erscheint die Scheidung zwischen den inneren
>der nationalen Sphären [ Gebieten] der Warenzirkulation und ihrer
Allgemeinen Weltmarktssphäre.
Goldmünze und Barrengold unterscheiden sich also von Haus
AUS nur durch die Figur, und das Gold ist beständig aus einer Form
N die andere verwandelbar.*! Der Weg aus der Münze ist aber

Masse des in der Welt vorhandenen Goldes und Silbers mit der vorlandenen
 Warensumme vergleicht, so ist es sicher, daß jedes einzelne
Erzeugnis und jede einzelne Ware einem bestimmten Teil der Edelmetall-Nasse
 gleichgesetzt werden kann. Nehmen wir nun an, daß es nur eine
“nzige Ware auf der Welt gibt, oder daß nur eine einzige zum Verkauf
Zebracht wird, und daß diese in demselben Verhältnis teilbar ist wie das
Geld, Dann würde ein bestimmter Teil der Ware einem ebensolchen Teil
des Geldvorrats entsprechen, die Hälfte der Gesamtware der Hälfte des
Seldvorrats usw. ... Die Bestimmung der Warenpreise hängt stets im
Sünde von dem Verhältnis ab, in dem die Gesamtsumme der Waren zur
Jesamtmasse der Geldzeichen steht.“ (Montesquieu: „Esprit des Lois.
Jeuvres, London 1767“, vol. III, P- 12, 13.) Ueber die Weiterentwicklung
Kieser Theorie durch Ricardo, seinen Schüler James Mill, Lord Over-Hone
 usw. vgl. „Zur Kritik der Politischen Oekonomie“, S. 140 bis 146 und
> 150 ff, [Stuttgarter Ausgabe S. 165 bis 172 und S. 177 ft.] Herr J. St. Mill
/tsteht es, mit der ihm geläufigen eklektischen Logik, der Ansicht seines
Vaters J. Mill und zugleich der entgegengesetzten zu sein. Vergleicht man
den Text seines Leitfadens: „Principles of Political Economy“ mit der
Vorrede (erste Ausgabe), worin er sich selbst als Adam Smith der
&8enwart ankündet, so weiß man nicht, was mehr bewundern, die
Naivität des Mannes oder die des Publikums, das ihn auf Treu und
Glauben in den Kauf nahm als Adam Smith, zu dem er sich etwa
Drhält wie General Williams Kars von Kars zum Herzog von Wellington.
Die Weder umfangreichen noch gehaltreichen Originalforschungen des
deren J. St. Mill im Gebiete der politischen Oekonomie findet man alle in
Reih und Glied aufmarschiert in seinem 1844 erschienenen Schriftchen:
»Some Unsettled Questions of Political Economy“, Locke spricht direkt
den Zusammenhang zwischen der Wertlosigkeit von Gold und Silber und
der Bestimmung ihres Wertes durch Quantität aus. „Da man überein-S°kommen
 ist, Gold und Silber einen eingebildeten Wert beizulegen ...
50 jst der innere Wert, der in diesen Metallen in Betracht kommt, nichts
nn Ihre, Menge.“ („Some Considerations on the Consequences of the
°wering of Interest. 1691“, Works, ed. 1777, vol. II, p. 15.)
* Es liegt natürlich ganz jenseits meines Zweckes, Details wie Schlaghatz
 und dergleichen zu behandeln. Gegenüber. dem romantischen
Ykophanten Adam Müller jedoch, der „die großartige Liberalität“ be
            
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