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Drittes Kapitel.
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Betrachten wir nun die Gesamtsumme des in einem gegebenen
4eitabschnitt umlaufenden Geldes, so ist sie, bei gegebener Um-
aufsgeschwindigkeit der Zirkulations- und. Zahlungsmittel, gleich
ler Summe der zu realisierenden Warenpreise, vermehrt um die
;umme der fälligen Zahlungen, vermindert um die sich aus-
Heichenden Zahlungen, vermindert endlich um. die Anzahl Um-
Äufe, worin dasselbe Geldstück abwechselnd bald als Zirkulations-,
2ald als Zahlungsmittel funktioniert. Zum Beispiel der Bauer
lat sein Getreide für 2 Pfd. Sterl. verkauft, die so als Zirku-
älionsmittel dienen. Er benutzt sie nun zur Begleichung einer
>chuld, die fällig wird für Leinwand, die ihm der Weber ge-
lefert hat. Dieselben 2 Pfd. Sterl. funktionieren jetzt als Zahlungs-
Nittel. Der Weber kauft damit nun eine Bibel gegen bar — sie
unktionieren von neuem als Zirkulationsmittel — usw.
Selbst Preise, Geschwindigkeit des Geldumlaufs, und Oeko-
\Omie der Zahlungen gegeben, decken sich daher nicht länger
die Während einer Periode, eines Tages zum Beispiel, umlaufende
veldmasse und zirkulierende Warenmasse. Es läuft Geld um, das
der Zirkulation längst entzogene Waren repräsentiert. Es laufen
Waren um, deren Geldäquivalent erst in der Zukunft erscheint.
Änderseits sind die jeden Tag kontrahierten und die denselben Tag
älligen Zahlungen durchaus inkommensurable Größen.!02
„Das Kreditgeld entspringt unmittelbar aus der Funktion des
“eldes als Zahlungsmittel, indem Schuldscheine für die verkauf-
°n Waren selbst wieder zur UVebertragung der Schuldforderungen
Arkulieren. Anderseits, wie sich das Kreditwesen ausdehnt. so die
Theory of Me Exchanges. The Bank Charter Act of 1844. London 1864“,
* 81.) Das halboffizielle Organ „The Observer“ bemerkt am 24. April 1864:
»Einige sehr sonderbare Gerüchte sind in Umlauf über die Mittel, die
lazu ängewendet wurden, eine Knappheit in Banknoten zu erzeugen. .,.
50 %Wweifelhaft auch die Annahme scheinen mag, daß irgendwelche der-
Artigen Kniffe zur Anwendung kamen, so waren die Berichte darüber
so verbreitet, daß sie verdienen, erwähnt zu werden.“ . nn
12 Der Betrag der Kaufgeschäfte oder Vertragsabschlüsse, die im
Laufe eines bestimmten Tages zustande kommen, haben keinen Einfluß auf
die Geldmenge, die an diesem selben Tage in Umlauf ist; sie werden vielmehr
mer großen Mehrzahl der Fälle in den verschiedenartigsten gezogenen
Wechseln zum Ausdruck kommen, welche auf Geldsummen lauten, die
ASt zu Späteren Zeiten in Umlauf sein werden. ,.. Die heute ausgestellten
Wechsel und eröffneten Kredite brauchen mit denen von morgen ‚oder
‚bermorgen weder in der Gesamtsumme noch in der Höhe der „Einzel-
"Siräge Oder in der Laufzeit irgendeine Aehnlichkeit zu besitzen; vielmehr
Meichen Sich viele der heute ausgestellten Wechsel und gewährten Buch-
edite bei ihrer Fälligkeit mit einer Menge von Verbindlichkeiten aus,
aen Ursprung sich über eine ganze Reihe früherer Termine verteilt. Oft
den Wechsel mit 12, 6, 3 oder 1 Monat Ziel gerade auf einen bestimmten
% 8 Zusammen und erhöhen so die Masse der an diesem Tage fälligen Ver-
u dlichkeiten.“ : („The Currency Question Reviewed; a letter to the Scotch
SOple, By a Banker in England. Edinburgh 1845‘, p. 29, 30 passim.)
Das Kayital. tT