Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Dritter Abschnit 
ofen. Es war ein sehr großes Werk auf dem Lande. Begann au“ 
Samstags morgens um 3 Uhr, aber ich konnte wenigstens nach Hat“ 
schlafen gehen, weil es nah war. An andern Tagen fing ich 6 UM 
morgens an und endete 6 oder 7 Uhr abends“ usw.® 
% Ebenda, S. XIII. Die Bildungsstufe dieser „Arbeitskräfte“ muß nat 
lich so sein, wie sie in folgenden Dialogen mit einem der Untersuchung” 
kommissäre erscheint! Jeremias Haynes, 12 Jahre alt: » +. Viermal vier ® 
acht, aber vier Vierer (4 fours) sind 16 ... Ein König ist der, dem alle 
Geld und Gold gehört. Wir haben einen König, man sagt, er ist ein? 
Königin, sie nennen sie Prinzessin Alexandra. Man sagt, sie heiratete det 
Königin Sohn. Eine Prinzessin ist ein Mann.“ Wm, Turner, zwölfjährl®‘ 
„Lebe nicht in England. Denke, es gibt solch ein Land, wußte nichts dar“ 
zuvor.“ ‚John Morris, vierzehnjährig: „Habe sagen hören, daß Gott die wel 
gemacht und daß alles Volk ersoff, außer einem; habe gehört, daß eiD® 
3in kleiner Vogel war.“ William Smith, fünfzehnjährig: „Gott machte den Mall 
der Mann machte das Weib.“ Edward Taylor, fünfzehnjährig: „Weiß nich” 
von London.“ Henry Matthewman, siebzehnjährig: „Geh’ manchmal in & 
Kirche . . . Ein Name, worüber sie predigen, war ein gewisser Jesus Chr 
aber ich kann keine andern Namen nennen, und ich kann auch nichts . 
ihn sagen. Er wurde nicht gemordet, sondern starb wie andere Leute- . 
war nicht so, wie andere Leute in gewisser Art, weil er religiös war 0 
gewisser Art, und andere ist es nicht.“ („He was not the same as ol 
people in some ways, because he was religious in some ways, and 'others $ 
a’t.“) (Ebenda 74, S. XV.) „Der Teufel ist eine gute Person. Ich w*% 
aicht, wo er lebt. Christus war ein schlechter Kerl.“ „Dies Mädchen (z%% 
Jahre) buchstabierte God Dog und kannte den Namen der Königin nicht 
(„Children’s Employment Commission, 5ih Report, 1866“, p. 55, nm. 2 
Dasselbe System, wie in den erwähnten Metallmanufakturen, herrscht ie 
den Glas- und Papierfabriken. In den Papierfabriken, wo das Pap, 
mit Maschinen gemacht wird, ist Nachtarbeit die Regel für alle ProzeS 
außer dem der Lumpensortierung. In einigen Fällen wird die Nachtarbt, 
vermittels Ablösungen, unaufhörlich die ganze Woche durch fortges? 
gewöhnlich von Sonntag Nacht bis 12 Uhr Nacht des folgenden Sams? 
Die Mannschaft, die sich an der Tagesreihe befindet, arbeitet 5 Tage U 
12 und einen von 18 Stunden, und die der Nachtreihe 5 Nächte von 12 Stunde, 
und eine von 6 Stunden, in jeder Woche. In andern Fällen arbeitet 
Reihe 24 Stunden, die eine nach der andern, an Wechseltagen. Eine Re ® 
arbeitet 6 Stunden am Montag und 18 am Samstag, um 24 Stunden vol 
machen. In andern Fällen ist ein Zwischensystem eingeführt, worin ne 
an der Papiermacher-Maschinerie Angestellten jeden Tag in der Wo, 
15 bis 16 Stunden arbeiten. Dies System, sagt Untersuchungskommissär De 
Scheint alle Uebel der Zwölfstunden- und Vierundzwanzigstunden-Ablös @ 
zu vereinigen. Kinder unter 13 Jahren, junge Personen unter 18 Jah 
und Weiber arbeiten unter diesem Nachtsystem. Manchmal, in dem ZW 
stundensystem, mußten sie, wegen Ausbleibens der Ablöser, die doPPr 
Reihe von 24 Stunden arbeiten. Zeugenaussagen beweisen, daß Km® # 
und Mädchen sehr oft Ueberzeit arbeiten, die sich nicht selten zu Dh 
36 Stumden ununterbrochener Arbeit ausdehnt. In dem „kontinuierli“ vo 
und unveränderlichen“ Prozeß der Glasierräume findet man Mädchel not 
12 Jahren, die den ganzen Monat durch täglich 14 Stunden arbeiten, a 
irgendeine regelmäßige Erholung oder Unterbrechung außer 2, höch® 
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