fullscreen : Die Schweiz

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Landwirtschaft  ausdauernde  Arbeitstiere.  Die  Armeepferde ­
  müssen  dagegen  aus  dem  Auslande  bezogen  werden.
Seitdem  die  Schafzucht  Australiens,  Südafrikas  Schafe  und
und  Argentiniens  die  Wollpreise  herunterdrückt,  geht  der  3ie ä en
Schafbestand  unseres  Landes  gleich  wie  im  übrigen
Nordwesteuropa  zurück.  Im  Mittelland  muß  der  Graswuchs ­
  immer  ausschließlicher  der  Milchgewinnung  dienen;
so  wird  das  Schaf  mehr^  Md  mehr  in  die  dem  Rind
unzugänglichen  höchsten  Alpgebiete  und  auf  den  geringwertigen ­
  Weideboden  überhaupt  zurückgedrängt.  Ebenso
sind  die  Ziegen  am  stärksten  in  den  alpwirtschaftlichen
Gebieten  vertreten;  im  Saanenland  wird  der  Aufzucht
von  Rassetieren  große  Aufmerksamkeit  zugewendet.
Die  Geflügelzucht  vermag  bei  weitem  nicht,  Geflügel  und
den  großen  Bedarf  an  Eiern  zu  decken.  Die  Einfuhr  ^er
an  Eiern  macht  jährlich  bei  20  Mill.  Fr.  aus.  Die
körnerreichen  Länder  Südeuropas,  Ungarn  und  Bulgarien,
sowie  Norditalien  sind  die  bedeutendsten  Lieferanten.
Endlich  sei  noch  die  Bienenzucht  erwähnt,  die  Bienen
überall  verbreitet,  doch  besonders  in  einzelnen  Landesteilen, ­
  wie  z.  B.  Graubünden,  große  Erträge  an  feinaromatischem ­
  Honig  abwirft.
            
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