Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Elites Kapitel. 
Wetteifer der einzelnen erregt und ihre Lebensgeister spannt, oder 
den gleichartigen Verrichtungen vieler den Stempel der Kontinuität 
Ind Vielseitigkeit aufdrückt, oder verschiedene Operationen gleich- 
‘eitig verrichtet, oder die Produktionsmittel durch ihren gemein- 
haftlichen Gebrauch ökonomisiert, oder der individuellen Arbeit 
len Charakter gesellschaftlicher Durchschnittsarbeit verleiht, unter 
Allen Umständen ist die spezifische Produktivkraft des kombinierten 
Atbeitstages gesellschaftliche Produktivkraft der Arbeit oder Pro- 
Iuktivkraft gesellschaftlicher Arbeit. Sie entspringt aus der Ko- 
‚Peration selbst. Im planmäßigen Zusammenwirken mit andern 
reift der Arbeiter seine individuellen Schranken ab und entwickelt 
‘in Gattungsvermögen.!® . 
„Wenn Arbeiter überhaupt nicht unmittelbar zusammenwirken 
önnen, Ohne zusammen zu sein, ihre Zusammendrängung auf be- 
tumtem Raum daher Bedingung ihrer Kooperation ‘ist, können 
K huarbeiter nicht kooperieren, ohne daß dasselbe Kapital, derselbe 
„Pitalist sie gleichzeitig anwendet, also ihre Arbeitskräfte gleich- 
8 kauft. Der Gesamtwert dieser Arbeitskräfte, oder die Lohn- 
ame der Arbeiter für den Tag, die Woche USW., muß daher in 
Tasche des Kapitalisten vereint sein, bevor die Arbeitskräfte 
) Dst. im Produktionsprozeß vereint werden. Zahlung von 300 Ar- 
m auf einmal, auch nur für einen Tag, bedingt mehr Kapitals- 
je age als Zahlung weniger Arbeiter Woche für Woche während 
di Sanzen Jahres. Die Anzahl der kooperierenden Arbeiter, oder 
Stufenleiter der Kooperation, hängt also zunächst ab von der 
An des Kapitals, das der einzelne Kapitalist im Ankauf von 
Kar liskraft auslegen kann, das heißt von dem Umfang, worin je ein 
“Pitalist über die Lebensmittel vieler Arbeiter verfügt. 
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eye »Die Kraft des einzelnen ist sehr gering, aber die Vereinigung 
Sümam Seringen Kräfte bildet eine Gesamtkraft, die größer ist als die 
lie Ze aller Teilkräfte. Daher kann schon die bloße Vereinigung der Kräfte 
Wirkt « dauer vermindern und das Gebiet erweitern, worin ihre Arbeit 
AMerst (GR. Carli, Note zu P.Verri: „Meditazioni sulla Economia Politica“ 
Süstogr Zedruckt 1773) in der Ausgabe der italienischen Oekonomen von 
Sabe, Parte Moderna, vol. XV, p. 196.) — Zusatz zur französischen Aus- 
Anz? Pie gemeinschaftliche Arbeit erzielt Resultate, die die Arbeit des 
Zahl z U nie ergeben könnte. In dem Maße, in dem die Menschheit an 
Vieles ae amt, werden die Produkte des vereinigten Gewerbefleißes um 
Türmen © Summe überschreiten, die durch bloßes Addieren auf Grund dieser 
den Abaig gewonnen würde. . .. In den mechanischen Künsten wie in 
Mehr leisı ten der Wissenschaft kann ein Mensch tatsächlich in einem Tage 
der sn als ein vereinzeltes Individuum während seines ganzen Lebens. 
Se, ist der Mathematiker, daß das Ganze gleich ist der Summe seiner 
In bezug Cht mehr richtig, wenn man ihn auf unsern Gegenstand anwendet. 
dit, k 8 auf die Arbeit, diesen großen Pfeiler des Bestehens der Mensch- 
Alles N) Man sagen, daß das Produkt vereinigter Anstrengungen bedeutend 
"tYorbrin tigt, was die Anstrengungen vereinzelter Individuen jemals 
‘ngen könnten.“ (Th. Sadler: „The Law of Population London 1850.“)
	        
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