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Vierter Abschnitt
geeignet und seine Arbeitskraft in das lebenslängliche Organ dies®
Teilfunktion verwandelt. Endlich ist diese Teilung der Arbeit
eine besondere Art der Kooperation, und manche ihrer Vorteile e2*
springen aus dem allgemeinen Wesen, nicht aus dieser besondere
Form der Kooperation.
2. Der Teilarbeiter und sein Werkzeug.
Gehen wir nun näher auf das einzelne ein, so ist zunächst kla”
daß ein Arbeiter, der lebenslang ein und dieselbe einfache Oper?
tion verrichtet, seinen ganzen Körper in ihr automatisch einseitig“
Organ verwandelt und daher weniger Zeit dazu verbraucht als d
Handwerker, der eine ganze Reihe von Operationen abwechsel‘
ausführt. Der kombinierte Gesamtarbeiter, der den lebendig®
Mechanismus der Manufaktur bildet, besteht aber aus lauter solch“
einseitigen Teilarbeitern. Im Vergleich zum selbständigen Hand
werk wird daher mehr in weniger Zeit produziert oder die P”
duktivkraft der Arbeit gesteigert.?” * Auch vervollkommnet sich die
Methode der Teilarbeit, nachdem sie zur ausschließlichen Funkti®
einer Person verselbständigt ist. Die stete Wiederholung desselb“
beschränkten Tuns und die Konzentration der Aufmerksamkeit ®
dieses Beschränkte lehren erfahrungsmäßig den bezweckten Nu”
effekt mit geringstem Kraftaufwand erreichen. Da aber imm®
verschiedene Arbeitergenerationen gleichzeitig zusammenleben
in denselben Manufakturen zusammenwirken, befestigen, häuf®
und übertragen sich bald die so gewonnenen technischen Kup®
griffe.2 ,
Die Manufaktur produziert in der Tat die Virtuosität [9
Meisterschaft] des Detailarbeiters, indem sie die naturwüchsi®
Sonderung der Gewerbe, die sie in der Gesellschaft vorfand,
Innern der Werkstatt reproduziert und systematisch zum Extrel
lreibt. Anderseits entspricht ihre Verwandlung der Teilarbi
in den Lebensberuf eines Menschen dem Trieb früherer Ges“
schaften, die Gewerbe erblich zu machen, sie in Kasten zu ver
steinern oder in Zünfte zu verknöchern, falls bestimmte historisch‘
Bedingungen dem Kastenwesen widersprechende Variabilität [Ve
änderlichkeit] des Individuums erzeugen. Kasten und Zünfte P
springen aus demselben Naturgesetz, welches die Sonderung Ye
Pflanzen und Tieren in Arten und Unterarten regelt, nur daß Te
einem gewissen Entwicklungsgrad die Erblichkeit der Kasten od
trgit
27 „Je mehr in einem Manufakturzweig von großer Mannigfaltigl®,
die Arbeit geteilt und verschiedenen Teilarbeitern zugewiesen wird; ig
so mehr wird sie dadurch notwendigerweise verbessert und beschleuT%,
sie ist mit weniger Verlust an Zeit und Arbeit verbunden.“ (»
Advantages of the East-India Trade. London 1720“, p. 71.) ‚zieh
28 „Arbeit, die gut vonstatten geht, ist bloß übermittelte Geschick
keit.“ (Th. Hodgskin: „Popular Political Economy. London 1827“, p.