Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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/wölttes Kapitel, 
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'sonderen Produktionsphasen des Machwerks. Die Zeit seines 
Jebergangs aus einem Stadium in das andere wird verkürzt, ebenso 
lie Arbeit, welche diese Uebergänge vermittelt.** Im Vergleich 
um Handwerk wird so Produktivkraft gewonnen, und zwar ent- 
Pringt dieser Gewinn aus dem allgemeinen kooperativen Charakter 
ler Manufaktur. Anderseits bedingt ihr eigentümliches Prinzip der 
‘eilung der Arbeit eine Isolierung der verschiedenen Produktions- 
‘hasen, die als ebenso viele handwerksmäßige Teilarbeiten gegen- 
Anander verselbständigt sind. Die Herstellung und Erhaltung des 
‘USammenhangs zwischen den isolierten Funktionen ernötigt bestän- 
lügen Transport des Machwerks aus einer Hand in die andere und 
ws einem Prozeß in den andern. Vom Standpunkt der großen Indu- 
irie tritt dies als eine charakteristische, kostspielige und dem 
Minzip der Manufaktur immanente Beschränktheit hervor.” . 
_ Betrachtet man ein bestimmtes Quantum Rohmaterial, zum Bei- 
Die] von Lumpen in der Papiermanufaktur oder von Draht in der 
\adelmanufaktur, so durchläuft es in den Händen der verschiedenen 
Teilarbeiter eine zeitliche Stufenfolge von Produktionsphasen bis zu 
Oiner Schlußgestalt. Betrachtet man dagegen die Werkstatt als einen 
*Samtmechanismus, so befindet sich das Rohmaterial gleichzeitig 
2 allen seinen Produktionsphasen auf einmal. Mit einem Teil seiner 
elen instrumentbewaffneten Hände zieht der aus den Detail- 
beitern kombinierte Gesamtarbeiter den Draht, während er 
Heichzeitig mit andern Händen und Werkzeugen ihn streckt, 
N ändern schneidet, spitzt usw. Aus einem zeitlichen Nach- 
yeander sind die verschiedenen. Stufenprozesse in ein räumliches 
Wr beneinander verwandelt. Daher Lieferung von mehr fertiger 
ha in demselben Zeitraum. Jene Gileichzeitigkeit entspringl 
“in aus der allgemeinen kooperativen Form des Gesamtprozesses, 
ST die Manufaktur findet nicht nur die Bedingungen der Koopera- 
% i nahe beisammen sind, muß die Arbeit des Trans- 
7 A dt (The Advantages of the East-India Trade. London 
>» PB. 106. . 
du 5 „Die N ennung der verschiedenen vom Produkt in der ia, 
ap dläufenen Produktionsstufen, die sich aus der VERA ORT 
nis. ergibt, erhöht die Produktionskosten außerordentlich. = Dust 
we ringt hauptsächlich aus der bloßen Entfernung ‚der U On En 
Pazt 1USProzesse voneinander.“ („The Industry of Nations. London , 
bh BD. 200.) N ine Ersparung an. Zeit 
N „Sie (di beitsteilung) verursacht auch eine KErsp g , 
En N sie ne roh in aehie dene Verrichtungen zerlegt, die alle zu 
er Zeit ausgeführt werden können. ..- Dadurch, daß. alle die ver- 
nie denen Arbeitsprozesse, die ein einzelner nacheinander hätte ausführen 
nöpte ü, zur gleichen Zeit vorgenommen werden, wird es zum Beispiel er- 
in encht, eine große Menge von Nadeln in derselben Zeit fertigzustellen, 
ner Sonst eine einzelne Nadel bloß entweder abgeschnitten oder zuge- 
annen wurde,“ (Dugald Stewart: Works, edited by Sir W. Hamilion, 
burgh 1855, vol. IL „Lectures on Political Economy“, p. 319.)
	        
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