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Wölltes Kapitel.
Whäre der Gesellschaft ergreift und überall die Grundlage zu jener
Ausbildung des Fachwesens, der Spezialitäten, und einer Zerstücke-
lung des Menschen legt, die schon A. Ferguson, den Lehrer A. Smiths,
ü den Ausruf ausbrechen ließ: „Wir bilden eine Nation von Heloten,
des gibt keine freien Bürger mehr unter uns.‘
Trotz der zahlreichen Analogien [Uebereinstimmungen] jedoch
A der Zusammenhänge zwischen der Teilung der Arbeit im Innern
der Gesellschaft und der Teilung innerhalb einer Werkstatt, sind
"ide hicht nur graduell, sondern wesentlich unterschieden. Am
Wi Nagendsten scheint die Analogie unstreitig, wo ein inneres Band
ne Schiedene Geschäftszweige verschlingt. Der Viehzüchter zum
Seispiel produziert Häute, der Gerber verwandelt die Häute in
(oder, der Schuster das Leder in Stiefel. Jeder produziert hier ein
enprodukt, und die letzte fertige Gestalt ist das kombinierte
1 9dukt ihrer Sonderarbeiten. Es kommen hinzu die mannig-
) hen Arbeitszweige, die dem Viehzüchter, Gerber, Schuster Pro-
a Honsmittel liefern. Man kann sich nun mit A. Smith einbilden,
"Se Eesellschaftliche Teilung der Arbeit unterscheide sich von der
A fakturmäßigen nur subjektiv, nämlich für den Beobachter, der
u die mannigfachen Teilarbeiten auf einen Blick räumlich ZU-
AMmensieht, während dort ihre Zerstreuung über große Flächen
zn die große Zahl der in jedem Sonderzweig Beschäftigten den
ke ammenhang verdunkeln.”” Was aber stellt den Zusammenhang
0 %Wischen den unabhängigen Arbeiten von Viehzüchter, Gerber,
5} Uster? Das Dasein ihrer respektiven Produkte als Waren. Was
; dTakterisiert dagegen die manufakturmäßige Teilung der Arbeit?
ie % 4. Ferguson: „History of Civil Society. Edinburgh 1767“, Part IV,
% U, p. 285. heint die Teilung der
X igentli t er, schein
In hen Manufakturen, sagt er, £ 4 ıng
ei eben be in den verschiedenen Arbeilspweigen Beschäftigten
in d 7 S it beisammen sein und sämtlich von eine -
Dachea. Selben Werksta En In jenen großen
ter mit ei ick übersehen werden können. j
Man mit einem Blick ü } A rin der großen
Wakturen 1) dagegen, welche die wesentlichen Bedür nisse On
A © des Volkes x befriedigen haben, beschäftigt jeder einzelne Anno
in Sine so große Zahl von Arbeitern, daß es unmöglich u a: ver
ir Clden Arbeitsgebäude zusammenzubringen. . . Die Te ehr 43 [Vel
U Ant so augenfällig.“ (A. Smith: „Wealth of Nations“, b. I, €! En 1 andes“
ders chung über das Wesen und die Ar HT De N Derühreie
SSet ö lin 1905, S. 6 £f.
Pag Zt von F. Stöpel. 2. Auflage. Ber. ; SD
bis in oma sen Kapitel, der mit den Worten nl En
edle die Habseligkeiten des gewöhnlichsten Handwerkers o St ag ;
tz zen einem zivilisierten und blühenden Lande ee ‚ St
8 8, 15 iter ausmalt, wie zahllos mannig
laden de eltern eines gewöhnlichen Arbeiters zusammen-
nen, ist Ziemlich wörtlich kopiert aus B. de Mandevilles CET
Ads ler „Fable of the Bees, or Private Vices, Publick Benefits.“ (Ers
abe ohne Bemerkungen 1706, mit den Bemerkungen 1714.)