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Wölftes Kapitel.
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ler Arbeit, aber ihre manufakturmäßige Teilung ist unmöglich,
dem der Markt für Schmied, Zimmermann usw. unverändert bleibt
Ad höchstens, je nach dem Größenunterschied der Dörfer, statt
Mes Schmiedes, Töpfers usw. ihrer zwei oder drei vorkommen.“
Das Gesetz, das die Teilung der Gemeindearbeit regelt, wirkt hier
Wt der unverbrüchliehen Autorität eines Naturgesetzes, während
der besondere Handwerker, wie Schmied usw., nach überlieferter
\rt, aber selbständig und ohne Anerkennung irgendeiner Autorität
U Seiner Werkstatt, alle zu seinem Fach gehörigen Operationen ver-
lchtet. Der einfache produktive Organismus dieser selbstgenügen-
(en Gemeinwesen, die sich beständig in derselben Form reprodu-
"ren und, wenn zufällig zerstört, an demselben Ort, mit demselben
amen, wieder aufbauen,* liefert den Schlüssel zum Geheimnis der
) WWeränderlichkeit asiatischer Gesellschaften, zu der einen so auf-
Allenden Gegensatz bildet die beständige Auflösung und Neubildung
Slatischer Staaten und rastloser Dynastienwechsel. Die Struktur der
Konomischen Grundelemente der Gesellschaft bleibt von den Stür-
den der politischen Wolkenregion unberührt.
„Die Zunftgesetze, wie schon früher bemerkt, verhinderten plan-
AAßig, durch äußerste Beschränkung der Gesellenzahl, die ein
ANzelner Zunftmeister beschäftigen durfte, seine Verwandlung in
cn Kapitalisten. Ebenso konnte er Gesellen nur beschäftigen in
„m ausschließlichen Handwerk, worin er selbst Meister war. ‚Die
Wehrte eifersüchtig jeden Uebergriff des Kaufmannskapitals
de der einzig freien Form des Kapitals, die ihr gegenüberstand.
vn Kaufmann konnte alle Waren kaufen, nur nicht die Arbeit als
ZT8, Er war geduldet als Verleger der Handwerksprodukte.
len äußere Umstände eine fortschreitende Teilung der Arbeit
N "Vor, so zerspalteten sich bestehende Zünfte in Unterarten oder
‚Sorten sich neue Zünfte neben die alten hin, jedoch ohne Zu-
a Menfassung verschiedener Handwerke in einer Werkstatt. Die
ya Organisation, so sehr ihre Besonderung, Isolierung und Aus-
(dung der Gewerbe zu den materiellen Existenzbedingungen der
. % Lieut, ilks: „Historical Sketches of the South of India.
don 1006 Col, E De 118—20, Eine gute Zusammenstellung der
an Riedenen Formen des indischen Gemeinwesens findet man in George
"Mpbell: „Modern India. London 1852“. a.
je; “In diesen einfachen Formen ... haben die Einwohner des Eden
% Wnvordenklichen Zeiten gelebt. Die Grenzen „der Dorfgebiete sin
Kr Selten geändert worden; und obwohl die Dörfer wiederholt durch
SE, Hungersnot und Seuchen geschädigt und selbst vernichtet wurden,
Den Sich der Name, die Grenzen, die Interessen und selbst die Familien
nich Viele Generationen erhalten. Die Einwohner bekümmern sich nicht
de den Zusammenbruch und die Teilung von Königreichen; solange das
“u Ungeteilt bleibt, ist es ihnen gleichgültig, an welche Macht es ab-
ac n Wird oder welchem Herrscher es zufällt. Die Wirtschaft im
Toy "2 des Dorfes bleibt unverändert.“ (Th. Stamford Raffles, late Lieut,
‘ % Java: „The History of Java. London 1817“, vol. II, p. 285.)
Das Kapital. I. 20