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Vierter Abschnif
Benutzung und Abnutzung ist viel größer bei der Maschinerie #*
bei dem Werkzeug, weil sie, aus dauerhafterem Material gebauf
länger lebt, weil ihre Anwendung, durch streng wissenschaftlich‘
Gesetze geregelt, größere Sparsamkeit in der Verausgabung ihr#
Bestandteile und ihrer Konsumtionsmittel ermöglicht, und endlich
weil ihr Produktionsfeld unverhältnismäßig größer ist als das d®
Werkzeuges. Ziehen wir von beiden, von Maschinerie und werk
zeug, ihre täglichen Durchschnittskosten ab, oder den Wertbestanf
teil, den sie durch täglichen Durchschnittsverschleiß und den Konsu”
von Hilfsstoffen, wie Oel, Kohlen usw., dem Produkt zusetzen, ®
wirken sie umsonst, ganz wie ohne Zutun menschlicher Arbeit v9
handene Naturkräfte. Um so viel größer der produktive Wirkunf”
umfang der Maschinerie als der des Werkzeuges, um so viel größ”
ist der Umfang ihres unentgeltlichen Dienstes verglichen mit del
des Werkzeuges. Erst in der großen Industrie lernt der Mensch dat
Produkt seiner vergangenen, bereits vergegenständlichten Arbeil
auf großem Maßstabe gleich einer Naturkraft umsonst wirken ”
lassen.10?
Es ergab sich bei Betrachtung der Kooperation und Manufakt#
daß gewisse allgemeine Produktionsbedingungen, wie Baulichkeit®
usw., im Vergleich mit den zersplitterten Produktionsbedingung“
vereinzelter Arbeiter, durch den gemeinsamen Konsum ökonomisi®
werden, daher das Produkt weniger verteuern. Bei der Maschine
wird nicht nur der Körper einer Arbeitsmaschine von ihren viele”
Werkzeugen, sondern dieselbe Bewegungsmaschine nebst einem Te
des Transmissionsmechanismus von vielen Arbeitsmaschinen %°
meinsam verbraucht. ;
Gegeben die Differenz zwischen dem Wert der Maschinerie bo
dem auf ihr Tagesprodukt übertragenen Wertteil, hängt der Gr#"
worin dieser Wertteil das Produkt verteuert, zunächst vom Umfarf
des Produkts ab, gleichsam von seiner Oberfläche. Herr Bayı
aus Blackburn schätzt in einer 1858 veröffentlichten Vorlesung: d
109 Ricardo faßt diese, übrigens von ihm ebensowenig‘ wie der ar
gemeine Unterschied zwischen Arbeitsprozeß und Wertbildungsprozeß
wickelte Wirkung der Maschinen manchmal so vorzugsweise ins Auge: de
er gelegentlich den Wertbestandteil vergißt, den Maschinen an das Prod‘
abgeben, und sie ganz und gar mit den Naturkräften zusammenwirft. x,
zum Beispiel: „Adam Smith unterschätzt nirgends die Dienste, die uns %
Kräfte der Natur und Maschinen leisten, aber er unterscheidet ganz rich®®
die Natur des Wertes, den sie den Gütern zufügen. ... Da sie ihr Wen
unentgeltlich verrichten, setzt der Beistand, den sie uns gewährel, den
Tauschwert nichts zu.“ (Ricardo: „Principles of Political Economy. 8rd
London 1821“, p. 8386, 837.) [Vgl. „Grundgesetze der Volkswirtscht,
übersetzt von Dr. Ed. Baumstark. 2. Auflage, Leipzig 1877, $:
Ricardos Bemerkung ist natürlich richtig gegen J. B. Say, der sich A
Jaselt, die Maschinen leisteten den „Dienst“, Wert zu schaffen, der 7
des „Proütis‘“ bilde,