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Vierter Abschnitt.
seits fortwährend verwertbar ist, anderseits Gebrauchswert und
Tauschwert verliert, sobald sein Kontakt mit der lebendigen Arbeit
unterbrochen. wird. „Wenn“, belehrte Herr Ashworth, ein englische!
Baumwollmagnat, den Professor Nassau W. Senior, „wenn ein
Ackersmann seinen Spaten niederlegt, macht er für diese Periode
ein Kapital von 18 Pence nutzlos. Wenn einer von unsern Leute»
(das heißt den Fabrikarbeitern) die Fabrik verläßt, macht er ei
Kapital nutzlos, das 100 000 Pfd. Sterl. gekostet hat.‘“!1 Man denke
nur! Ein Kapital, das 100 000 Pfd. Sterl. gekostet hat, auch nur für
einen Augenblick „nutzlos“ zu machen! Es ist in der Tat himmel-
schreiend, daß einer unserer Leute überhaupt jemals die Fabrik
verläßt! Der wachsende Umfang der Maschinerie macht, wie der
von Ashworth belehrte Senior einsieht, eine stets wachsende Ver“
längerung des Arbeitstages „wünschenswert‘“.1t?
Die Maschine produziert relativen Mehrwert, nicht nur, indem
sie die Arbeitskraft direkt entwertet und dieselbe indirekt durch
Verwohlfeilerung der in ihre Reproduktion eingehenden Waren ver“
wohlfeilert, sondern auch, indem sie bei ihrer ersten sporadische®
Einführung die vom Maschinenbesitzer verwandte Arbeit in poten-
zierte Arbeit [Arbeit höheren Grades] verwandelt, den gesellschaft
lichen Wert des Maschinenprodukts über seinen individuellen Wert
erhöht und den Kapitalisten so befähigt, mit geringerem Wertteil
des Tagesprodukts den Tageswert der Arbeitskraft zu ersetzel
Während dieser Uebergangsperiode, worin der Maschinenbetrieb
eine Art Monopol bleibt, sind daher die Gewinne außerordentlich
und der Kapitalist sucht diese „erste Zeit der jungen Liebe“ gründ-
lichst auszubeuten durch möglichste Verlängerung des Arbeitstage®
Die Größe des Gewinns wetzt den Heißhunger nach mehr Gewint
Mit der Verallgemeinerung der Maschinerie im selben Produk
lionszweig sinkt der gesellschaftliche Wert des Maschinenprodukt®
auf seinen individuellen Wert und macht sich das Gesetz geltend,
daß der Mehrwert nicht aus,den Arbeitskräften entspringt, welch®
der Kapitalist durch die Maschine ersetzt hat, sondern umgekehrt
aus den Arbeitskräften, welche er an ihr beschäftigt. Der Mehr“
wert entspringt nur aus dem variablen Teil des Kapitals, und
151 Senior: „Letters on the Factory Act. London 1837“, p. 13, 14.
152 „Das Ueberwiegen des fixen gegenüber dem zirkulierende®
Kapital ... macht lange Arbeitszeit wünschenswert.“ Mit dem wachsende?
Umfang der Maschinerie usw. „wird der Anlaß zur Verlängerung der AI“
beitszeit als dem einzigen Mittel, die große Masse des fixen Kapitals gewin?”
bringend zu machen, dringender“. (Ebenda, S. 11 bis 18.) „Es gibt ver
schiedene Auslagen bei einer Fabrik, welche konstant bleiben, ob die Fabrik
mehr oder weniger Zeit arbeite, zum Beispiel Mietzins für die Baulichkeite®:
lokale und allgemeine Steuern, Feuerversicherung, Arbeitslohn für v°r
schiedene ständige Arbeiter, Verschlechterung der Maschinerie nebst v°”
schiedenen andern Lasten, deren Proportion zum Profit im selben Ver
hältnis wächst, wie der Umfang der Produktion abnimmt.“ („Reports of
Insp. of Fact. for 31st October 1862“, p. 19.)