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Dreizehntes Kapitel.
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Kapitals unmittelbar notwendige Bevölkerung verwandelt, geht
“nMerseits unter in dem ungleichen Kampf des alten handwerks-
Näßigen und manufakturmäßigen Betriebes wider den maschinen-
Väßigen, überflutet anderseits alle leichter zugänglichen Industrie-
‘Weige, überfüllt den Arbeitsmarkt und senkt daher den Preis der
\rbeitskraft unter ihren Wert. Ein großer Trost für die pauperi-
Perten [zu Bettiern herabgedrückten] Arbeiter soll sein, daß ihre
+eiden teils nur „zeitlich“ („a temporary inconvenience“), teils
laß die Maschinerie sich nur allmählich eines ganzen Produk-
lonsfeldes bemächtigt, wodurch Umfang und Intensität ihrer
’ernichtenden Wirkung gebrochen werde. Der eine Trost schlägt
den andern. Wo die Maschine allmählich ein Produktionsfeld
greift, produziert sie chronisches Elend in der mit ihr kon-
\ürrierenden Arbeiterschicht. Wo der Uebergang rasch, wirkt
36 massenhaft und akut. Die Weltgeschichte bietet kein entsetz-
lichereg Schauspiel als den allmählichen, über Jahrzehnte ver-
“hleppten, endlich 1838 besiegelten Untergang der englischen
Handbaumwollweber. Viele von ihnen starben am Hungertod, viele
"egetierten lange mit ihren Familien bei 2*/, Pence täglich.!*® Akut
lagegen wirkte die englische Baumwollmaschinerie auf Ostindien,
Tessen Generalgouverneur 1834 bis 1835 konstatierte: „Das Elend
Ändet kaum eine Parallele in der Geschichte des Handels. Die
Knochen der Baumwollweber bleichen die Ebenen von Indien.“
Allerdings, sofern diese Weber das Zeitliche segneten, bereitete
tnen die Maschine nur „zeitliche Mißstände“. Uebrigens ist die
Zeitliche“ Wirkung der Maschinerie dauernd, indem sie beständig
8 Di onkurrenz zwischen Handgewebe und Maschinengewebe
Türde gan vor der Einführung des Armengesetzes von 1833 dadurch
tlängert, daß man die tief unter das Minimum gefallenen Löhne durch
Narrunterstützung ergänzte... „Hochwürden Turner war im Jahre 1827
rer in Wilmslow in Cheshire, einem Fabrikbezirk. Die Frage, des
A ersuchungskomitees über Auswanderung und Turners Antworten zeigen,
) Welcher Weise sich Handarbeit im Wettbewerb mit Maschinenarbeit
quält, Frage: „Hat nicht die Verwendung der Webmaschine die des
“ähdstuhls verdrängt?“ Antwort: „Unzweifelhaft; sie hätte jene noch viel
ehr verdrängt, wenn die Handweber nicht instand gesetzt worden
a2, sich in eine Herabsetzung ihrer Löhne zu fügen.“ Frage: „Hat
d °T nicht der Handweber, indem er sich fügte, einen Lohnsatz akzeptiert,
=. ZU seinem Unterhalt ungenügend ist, und ist er nicht zur Ergänzung
wies Lebensunterhalts auf die Armenunterstützung angewiesen?“ Ant-
St: „Ja, und in der Tat wird die Konkurrenzfähigkeit des Handwebers
N ®enüber dem Maschinenweber nur durch die Armenunterstützung er-
ae Slicht.“ So besteht der Vorteil, den die Erwerbstätigen der Einführung
ka Maschinenwesens zu danken haben, in entwürdigendem Bettlertum
rn im Verlust der Heimat; er besteht darin, daß sie aus geachteten und
X 8ewissem Maße unabhängigen Handwerkern zu kriecherischen armen
noteln Werden, die das entwürdigende Brot der Mildtätigkeit essen, Das
nat man einen zeitlichen Uebelstand.“ („A Prize Essay on the comparative
Tits of Competition and. Cooperation. London 1834“, p. 29.)