Full text : Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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reizehntes Kapitel.

383

© diese Lebensmittel „freisetzt“. Die einfache und keineswegs
ue Tatsache, daß die Maschinerie den Arbeiter von Lebens-Niteln
 freisetzt, lautet also ökonomisch, daß die Maschinerie Lebens-Nittel
 für den Arbeiter freisetzt oder in Kapital zu seiner Anwendung
erwandelt. Man sieht, es kommt alles auf die Ausdrucksweise an.
‘minibus mollire licet mala. [Man darf das Unheil durch bethönigende
 Worte milder erscheinen lassen.]
Nach dieser Theorie waren die Lebensmittel zum Wert von
500 Pfd. Sterl. ein durch die Arbeit der 50 entlassenen Tapetenybeiter
 verwertetes Kapital. Dies Kapital verliert folglich seine
eschäftigung, sobald die 50 arbeitslos werden, und hat nicht Ruhe
‚och Rast, bis es eine neue „Anlage“ gefunden, worin besagte 50
® wieder produktiv konsumieren können. Früher oder später
use also Kapital und Arbeit sich wieder zusammenfinden, und
ann wird die Kompensation da sein. Die Leiden der durch die
Vaschinerie verdrängten Arbeiter sind also ebenso vergänglich wie
6 Güter dieser Welt.
„Die Lebensmittel zum Betrage von 1500 Pfd. Sterl. standen den
u assenen Arbeitern niemals als Kapital gegenüber. Was ihnen
vv. Kapital gegenüberstand, waren die jetzt in Maschinerie ver-Vandelten
 1500 Pfd. Sterl. Näher betrachtet repräsentierten diese
eo Pfd. Sterl. nur einen Teil der vermittels der entlassenen
X Arbeiter jährlich produzierten Tapeten, die sie in Geldform statt
yar scura [in Produkten] von ihrem Anwender zum Lohn erhielten.
x den in 1500 Pfd. Sterl. verwandelten Tapeten kauften sie Lebenszu
 demselben Betrag. Diese existierten für sie daher nicht
X Kapital, sondern als Waren, und sie selbst existierten für diese
dan nicht als Lohnarbeiter, sondern als Käufer. Der Umstand,
x die Maschinerie sie von Kaufmitteln „freigesetzt“ hat, verdelt
 sie aus Käufern in Nichtkäufer. Daher verminderte Nachage
 für jene Waren. Das ist alles.
Na Wird diese verminderte Nachfrage nicht durch vermehrte
Yantrage von anderer Seite wetitgemacht, so sinkt der
3 *ktpreis der weniger begehrien Waren. Ist das vielleicht ein
Kane das in der Produktion jener Lebensmittel. angewandte
an zu veranlassen, daß es die arbeitslos gewordenen Tapetenpeter
 beschäftigt? Im Gegenteil, dauert das Sinken jener Preise
nl Zeit, so wird man dazu übergehen, die Löhne der Arbeiter
y zusetzen, die in der Produktion jener Waren beschäftigt sind.
dan der Ausfall im Absatz der notwendigen Lebensmittel ein
Ka Srnder, dann wird ein Teil des ihrer Produktion gewidmeten
in sich zurückziehen und anderswo €ine Anlage suchen.
Ka rend des Fallens der Marktpreise und des Platzwechsels von
ie werden auch die in der Produktion der notwendigen Lebensim
 beschäftigten Arbeiter von einem Teil ihres Lohnes „frei-Betz
 zt‘‘. Statt also zu beweisen, daß die Maschinerie durch die Freiung
 der Arbeiter von Lebensmitteln letztere gleichzeitig in
            
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