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gestalten, jener Einfulirzoll der giinstii»\ste, der den
Absatz Oas herbeifnhrt, wo der Vertikalabstand der
Kurven OJ und OK' am grössten ist. Uleieberweise
ist für das Exportland jener Ansfnbrzoll am vortbeil-
baftesten, der die internationale Absatzmen^e Oa^ be-
din^'t, wo die Kurven OE nnd OJ' ihren grössten
Abstand haben. Den grössten Zollertrag dagegen
würde für das eine, wie für das andere Land jener
höhere Zollsatz abwerfen, der die Menge auf Oa^ ein-
scliränkt, bei weleber die Kurven OJ' und OK' ihren
grössten Vertikalabstand aufweisen.
dbetfen sieb die Kurven OK' und 0./', wie in
Mg. 73, in dem entsehieden abfallenden Tbeile der
letzteren Kurve, so ersehen wir daraus, dass der Arti
kel A in dem imj)ortirenden Lande niebt nur zu unserer
dritten Grrn))])e gehört, sondern auch dass der Im])ort
noch einem Bedürfnisse der Massen begegnet. Legt
in einem solchen Falle das rnij)ortland einen Einfuhr
zoll oder das Ex])ortland einen Ausfuhrzoll auf den
Artikel, so zeigt die Mgnr, dass jedesfalls die Preis
steigerung in dem ini])ortirenden Lande — der Rieb-
timgsuntcrscbied der Linien OP« nnd Od' — nahezu dem
ganzen Zolle gleicbkommt, der Preisrückgang in dem
exportirenden Lande aber — der Ricbtungsiintersebied
der Linien 01\ und Oh' — nur gering sein wird. Wird
dagegen, wie in Fig. 74, die Kurve OJ' von jener
OK' in ihrem entschieden ansteigenden Anfangsstüeke
getrolfen, so muss der Artikel A darum in dem Import
lande noch keinen Luxusartikel bilden ; er kann sogar
ein Massenartikel sein, wenn dessen Produktion im