Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Dreizehntes Kapitel. 
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ind oft mehr lernen. „Die Sache ist einfach. Diejenigen, die sich 
Wr einen halben Tag in der Schule aufhalten, sind stets frisch und 
ast immer fähig und willig, Unterricht zu empfangen. Das System 
lalber Arbeit und halber Schule macht jede der beiden Beschäfti- 
sungen zur Ausruhung und Erholung von der andern und folglich 
el angemessener für das Kind als die ununterbrochene Fortdauer 
üner von beiden. Ein Junge, der von morgens früh in der Schule 
Wizt, und nun gar bei heißem Wetter, kann unmöglich mit einem 
indern wetteifern, der munter und aufgeweckt von seiner Arbeit 
kommt.“ 299 Weitere Belege findet man in Seniors Rede auf dem 
%ziologischen Kongreß zu Edinburg 1863. Er weist hier auch 
Inter anderm nach, wie der einseitige, unproduktive und verlängerte 
Schultag der Kinder der höheren und mittleren Klassen die Arbeit 
ler Lehrer nutzlos vermehrt, „während er Zeit, Gesundheit und 
Snerpie der Kinder nicht nur fruchtlos, sondern absolut schädlich 
yrwüstet“,200 Aus dem Fabriksystem, wie man im Detail bei Robert 
wen verfolgen kann, entsproß der Keim der Erziehung der Zu- 
Xunft, welche für alle Kinder über einem gewissen Alter produktive 
Arbeit mit Unterricht und Gymnastik verbinden wird, nicht nur 
ls eine Methode zur Steigerung der gesellschaftlichen Produktion, 
ndern als die einzige Methode zur Produktion vollseitig ent- 
Vickelter Menschen. 
Des Man hat gesehen, daß die große Industrie die manufakturmäßige 
‚lung der Arbeit mit ihrer lebenslänglichen Fesselung eines 
Snzen Menschen an eine Detailoperation technisch aufhebt, während 
Ugleich die kapitalistische Form der großen Industrie jene Arbeits- 
... 29 ‚Reports of Insp. of Fact. for 81st October 1865“, p. 118. Ein naiver 
°Cidenfabrikant erklärt den Untersuchungskommissären der „Children’s 
 nployment Commission“: „Ich bin durchaus überzeugt, daß das wahre 
“Cheimnis der Produktion tüchtiger Arbeiter gefunden ist in der Vereinigung 
der Arbeit mit Unterricht von der Periode der Kindheit an, Natürlich muß 
lie Arbeit weder zu anstrengend, noch widerlich und ungesund sein. Ich 
"ünschte, meine eigenen Kinder hätten Arbeit und Spiel zur Abwechselung 
A der Schule.“ („Children’s Employment Commission. 5th Report“, p. 82, 
x 6.) 
50 Senior im „Report of Proceedings“ des 7. jährlichen Kongresses der 
‚National Association for the Promotion of Social Science“, S. 66. Wie die 
Soße Industrie auf einem gewissen Höhegrad durch die Umwälzung der 
Täteriellen Produktionsweise und der gesellschaftlichen Produktionsverhält- 
Usge auch die Köpfe umwälzt, zeigt schlagend ein Vergleich zwischen der 
Rede des N. W. Senior von 1863 und seiner Philippika gegen das Fabrik- 
setz von 1838, oder ein Vergleich der Ansichten des erwähnten Kongresses 
pt der Tatsache, daß es in gewissen ländlichen Teilen Englands armen 
Ütern immer noch bei Strafe des Hungertodes verboten ist, ihre Kinder zu 
Ziehen, So zum Beispiel berichtet Herr Snell als gewöhnliche Praxis in 
‚Mersetshire, daß, wenn eine arme Person Pfarreihilfe anspricht, sie ge- 
Arngen wird, ihre Kinder aus der Schule zu nehmen, So erzählt Herr 
5. Maston, Pfarrer zu Feltham, von Fällen, wo alle Unterstützung gewissen 
“Amilien versagt wurde, „weil sie ihre Jungen zur Schule schickten“!
	        
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