Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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ünfzehntes Kapitel, 
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'ate, Wie schon gesagt, ist die Profitrate das Verhältnis des Mehr- 
Wertes zum vorgeschossenen Gesamtkapital, während die Mehr- 
Yertsrate das Verhältnis ist des Mehrwertes zum bloß variablen 
Teil dieses Kapitals. Nimm an, ein Kapital von 500 Pfd. Sterl. (C) 
'eile sich in Rohstoffe, Arbeitsmittel usw. für zusammen 400 Pfd. 
Sterl. (c) und in 100 Pfd. Sterl. Arbeitslöhne (v); daß ferner der 
Mehrwert gleich sei 100 Pfd. Sterl. (m). Dann ist die Mehrwertsraite 
m 100 Pfd. Sterl. 
v * 100 Pid, Sterl. — 100 PZt. 
Aber die Profitrate & = Een = 20 pZt. Es leuchtet außer- 
lem ein, daß die Profitrate abhängen kann von Umständen, die 
‘eineswegs auf die Mehrwertsrate einwirken. Ich werde später 
M dritten Buch dieser Schrift beweisen, daß dieselbe Rate des 
Mehrwertes sich in den verschiedensten Profitraten, und ver- 
Xhiedene Raten des Mehrwertes, unter bestimmten Umständen. sich 
N derselhen Profitrate ausdrücken können. 
m Konstanter Arbeitstag, konstante Produktivkrait der Arbeit, 
Intensität der Arbeit variabel. 
' Wachsende Intensität der Arbeit unterstellt vermehrte Ausgabe 
ni Arbeit in demselben Zeitraum. Der intensivere Arbeitstag ver- 
rpert sich daher in mehr Produkten als der minder intensive 
in gleicher Stundenzahl. Mit erhöhter Produktivkraft liefert zwar 
Si °h derselbe Arbeitstag mehr Produkte. Aber im letzteren Fall 
" der Wert des einzelnen Produkts, weil es weniger Arbeit 
Pr Vorher kostet, im ersteren Fall bleibt er unverändert, weil das 
dr dukt nach wie vor gleich viel Arbeit kostet. Die Anzahl der 
ws dukte steigt hier ohne Fall ihres Preises. Mit ihrer Anzahl 
au st die Preissumme, während dort dieselbe Wertsumme sich 
St In vergrößerter Produktenmasse darstellt. Bei gleichbleibender 
kön Lenzahl verkörpert sich also der intensivere Arbeitstag in 
n rem Wertprodukt, also, bei gleichbleibendem Wert des Geldes, 
ar Geld. Sein Wertprodukt wechselt mit den Abweichungen 
Arber Intensität von dem gesellschaftlichen Normalgrad. Derselbe 
Son qerstag stellt sich also ‚nicht wie vorher in einem konstanten, 
sün In in einem variablen Wertprodukt dar, der intensivere, zwölf- 
in wige Arbeitstag zum Beispiel in 7 Shilling, 8 Shilling usw. statt 
Iate Shilling wie der zwölfstündige Arbeitstag von gewöhnlicher 
a usität, Es ist klar: Wechselt das Wertprodukt des Arbeitstages, 
Drei, von 6 auf 8 Shilling, so können beide Teile dieses Wertprodukts, 
in ; der Arbeitskraft und Mehrwert, gleichzeitig wachsen, sei es 
Meß chem oder ungleichem Grade. Preis der Arbeitskraft und 
we li können beide zur selben Zeit von 3 Shilling auf 4 wachsen, 
der das Wertprodukt von 6 auf 8 Shilling steigt. Preiserhöhung 
Arbeitskraft schließt hier nicht notwendig Steigerung ihres
	        
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