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‘iebzehntes Kapitel.
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ächere Operationsbasis für ihre prinzipiell nur dem Schein huldi-
;ende Flachheit bot.
. Sehen wir nun zunächst, wie Wert und Preis der Arbeitskraft
%ch in ihrer verwandelten Form als Arbeitslohn darstellen.
Man weiß, daß der Tageswert der Arbeitskraft berechnet ist
\f eine gewisse Lebensdauer des Arbeiters, welcher eine gewisse
Änge des Arbeitstages entspricht. Nimm an, der gewohnheits-
"äßige Arbeitstag betrage 12 Stunden und der Tageswert der
Arbeitskraft 3 Shilling, der Geldausdruck eines Wertes, worin sich
* Arbeitsstunden darstellen. Erhält der Arbeiter 3 Shilling, so er-
lt er den Wert seiner während 12 Stunden funktionierenden Ar-
’eitskraft. Wird num dieser Tageswert der Arbeitskraft als Wert
ler Tagesarbeit ausgedrückt, so ergibt sich die Formel: Die zwölf-
ündige Arbeit hat einen Wert von 3 Shilling. Der Wert der Ar-
’Sitskraft bestimmt so den Wert der Arbeit oder, in Geld aus-
“drückt, ihren notwendigen Preis. Weicht dagegen der Preis der
\rtbeitskraft von ihrem Wert ab, so ebenfalls der Preis der Arbeit
% ihrem sogenannten Wert.
Da der Wert der Arbeit nur ein irrationeller [wider-
Pruchsvoller] Ausdruck für den Wert der Arbeitskraft, er-
$bt Sich von selbst, daß der Wert der Arbeit stets kleiner
Dr muß als ihr Wertprodukt, denn der Kapitalist läßt die
„Deitskraft stets länger funktionieren, als zur Reproduktion
eigenen Wertes nötig ist. Im obigen Beispiel ist der
or der während 12 Stunden funktionierenden Arbeits-
nt 3 Shilling, ein Wert, zu dessen Reproduktion sie 6 Stunden
„Sucht, Ihr Wertprodukt ist dagegen 6 Shilling, weil sie in der
in Während 12 Stunden funktioniert, und ihr Wertprodukt nicht
br arem eigenen Werte, sondern von der Zeitdauer ihrer Funktion
z hängt. Man erhält so das auf den ersten Blick abgeschmackte
z Ultat, daß Arbeit, die einen Wert von 6 Shilling schafft, einen
**t von 8 Shilling besitzt.?”
ahl Man sieht ferner: der Wert von 3 Shilling, worin sich der be-
% le Teil des Arbeitstages, das heißt sechsstündige Arbeit darstellt,
je seint als Wert oder Preis des Gesamtarbeitstages von 12 Stun-
Ohr. Welcher 6 unbezahlte Stunden enthält. Die Form des Arbeits-
ke °S löscht also jede Spur der Teilung des Arbeitstages in not-
ns ige Arbeit und Mehrarbeit, in bezahlte und unbezahlte Arbeit
tt. Alle Arbeit erscheint als bezahlte Arbeit. Bei der Fronarbeit
\rpa scheiden sich räumlich und zeitlich, handgreiflich sinnlich, die
rar des Fröners für sich selbst und seine Zwangsarbeit für den
Sdhermn, Bei der Sklavenarbeit erscheint selbst der Teil des
Statt, Vgl. „Zur Kritik der Politischen Oekonomie, Berlin 1859“, S, 40
(apitai et Ausgabe S. 45], wo ich ankündige, daß bei Betrachtung des
leg du das Problem gelöst werden soll: „Wie führt Produktion auf Basis
"use, Ch bloße Arbeitszeit bestimmten Tauschwertes zum Resultat, daß der
Wert der Arbeit kleiner ist als der Tauschwert ihres Produkts?“