Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Sinundzwanzigstes Kapitel. 
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vergnügen durch Gewalt niederschlagen und sie selbst durch 
Almosen erhalten muß, alles das auf die Möglichkeit hin, daß die 
Saumwollfabrikanten ihrer an einem beliebigen Tag wieder bedürfen 
Nögen. ... Die Zeit ist gekommen, wo die große öffentliche Mei- 
Jung dieser Eilande etwas tun muß, um „diese Arbeitskraft“ vor 
lenen zu retten, die sie behandeln wollen, wie sie Kohle, Eisen und 
3aumwolle behandeln (to save this „working power“ from those 
"ho would deal with it as they deal wilh iron, coal and cotton).‘“2$ 
Der „Times“-Artikel war nur ein jeu d’esprit [geistreiches Wort- 
Seklingel]. Die „große öffentliche Meinung“ war in der Tat der Mei- 
ng des Herrn Potter, daß die Fabrikarbeiter bewegliches Zubehör 
der Fabriken. Ihre Auswanderung wurde verhindert.!® Man sperrte 
de in das „moralische Armenhaus“ der Baumwolldistrikte, und sie 
den nach wie vor „die Stärke (the strength) der Baumwollfabri- 
‘anten von Lancashire“. 
Der kapitalistische Produktionsprozeß reproduziert also durch 
Seinen eigenen Vorgang die Scheidung zwischen Arbeitskraft und 
Arbeitsbedingungen. Er reproduziert und verewigt damit die Aus- 
beutungsbedingungen des’ Arbeiters. Er zwingt beständig den Ar- 
%iter zum Verkauf seiner Arbeitskraft, um zu leben, und befähigt 
deständig den Kapitalisten zu ihrem Kauf, um sich zu bereichern.!? 
8 ist nicht mehr der Zufall, welcher Kapitalist und Arbeiter als 
Käufer und Verkäufer einander auf dem Warenmarkt gegenüber 
ellt. Es ist die Zwickmühle‘ des Prozesses selbst, die den einen 
lets als Verkäufer seiner Arbeitskraft auf den Warenmarkt zurück- 
hleudert und sein eigenes Produkt stets in das Kaufmittel des 
‚dern verwandelt. In der Tat gehört der Arbeiter dem Kapital, 
Svor er sich dem Kapitalisten verkauft. Seine ökonomische Hörig- 
teite ist zugleich vermittelt und zugleich versteckt durch die 
„Times“, 24. März 1863. 
de ‘6 Das Parlament bewilligte keinen Pfennig für die Auswanderung, son- 
Lebe Nur Gesetze, welche die Gemeinden befähigten, die Arbeiter zwischen 
No ©n und Sterben zu halten oder sie auszubeuten, ohne Zahlung von 
Quer llöhnen, Als dagegen drei Jahre später die Rinderseuche ausbrach, 
be: Chbrach das Parlament wild sogar die parlamentarische Etikette und 
Lan lligte im Umsehen Millionen zur Schadloshaltung der Millionäre von 
Sch dlords, deren Pächter sich ohnehin durch Steigerung der Fleischpreise 
des dlos hielten. Das bestiale Gebrüll der Grundeigentümer bei Eröffnung 
die Parlaments von 1866 bewies, daß man nicht Hindu zu sein braucht, um 
a Sabala anzubeten, noch Jupiter, um sich in einen Ochsen zu ver- 
vor] “" „Der Arbeiter verlangte Lebensmittel, um leben, der Unternehmer 
na Ste Arbeit, um Profit machen zu können. (Sismondi: „Nouveaux Prin- 
N d’Economie Politique“, vol. I, p. 91.) nn | 
Schaft. Eine bäuerlich plumpe Form dieser Hörigkeit existiert in der Graf- 
lt Durham, Es ist dies eine der wenigen Grafschaften, worin die Ver- 
Agejer® dem Pächter nicht unbestrittenen Eigentumstitel auf die Ackerbau- 
Öhner sichern. Die Bergwerkindustrie erlaubt letzteren eine Wahl, 
Das Kayital. I. 23
	        
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