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Zweiundzwanzigstes Kapitel.
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der Lohnarbeit erscheint aber diese Naturkraft der Arbeit als
Selbsterhaltungskraft des Kapitals, dem sie einverleibt ist, ganz wie
ihre gesellschaftlichen Produktivkräfte als seine Eigenschaften, und
wie die beständige Aneignung der Mehrarbeit durch den Kapita-
listen als beständige Selbstverwertung des Kapitals. Alle Kräfte der
Arbeit stellen sich dar als Kräfte des Kapitals, wie alle Wertiormen
der Ware als Formen des Geldes,
Jener Teil des konstanten Kapitals, den A. Smith den fixen
hennt, die Arbeitsmittel, wie Baulichkeiten, Maschinen und der-
Sleichen, funktioniert immer vollständig im Produktionsprozeß, ver-
Schleißt aber nur allmählich und überträgt nur nach und nach seinen
Wert auf die Waren, die er nach und nach herstellen hilft. Er bildet
Sinen wahrhaften Gradmesser des Fortschritts der Produktivkräfte,
Mit seinem Wachstum wächst auch der Größenunterschied zwischen
der Gesamtheit des angewandten Kapitals und jenem Bruchteil da-
von, der in jedem Moment konsumiert wird. Mit andern Worten:
Es wächst die Wert- und Stoffmasse der Arbeitsmittel, wie Baulich-
keiten, Maschinerie, Dränierungsröhren, Arbeitsvieh, Apparate jeder
Art, die während längerer oder kürzerer Periode, in beständig
Wiederholten Produktionsprozessen, ihrem ganzen Umfange nach
funktionieren oder zur Erzielung bestimmter Nutzeffekte dienen,
Während sie nur allmählich verschleißen, daher ihren Wert nur
ückweise verlieren, also auch nur stückweise auf das Produkt über-
Tagen. Im Verhältnis, worin diese Arbeitsmittel als Produktbildner
dienen, ohne dem Produkt Wert zuzusetzen, also ganz angewandt,
„Preis“ (der natürlich nichts mit dem Tauschwert zu tun hat) fällt, „weil
lie Konkurrenz sie (die Produzenten) zwingt, die Produkte für soviel hinzu-
teben, wie sie sie kosten“. Aber wo kommt denn der Profit her, wenn der
Kapitalist die Waren zu dem Preise verkauft, den sie ihn kosten? Doch
lassen wir das. Say erklärt, daß infolge der gesteigerten Produktivität jeder
& Ersatz für dasselbe Aequivalent jetzt zwei statt früher ein Paar Strümpfe
üw, erhält. Das Resultat, wobei er anlangt, ist gerade der Satz Ricardos,
den er widerlegen wollte. Nach dieser gewaltigen Denkanstrengung apostro-
Phiert er Malthus triumphierend mit den Worten: „Das ist, mein Herr, die
SOhlgefügte Lehre, ohne die es, erkläre ich, unmöglich ist, die größten
Kewierigkeiten der politischen Oekonomie und besonders die Frage aufzu-
We wieso eine Nation reicher werden kann, während ihre Produkte an
S rt abnehmen, obwohl doch der Reichtum aus Werten besteht.“ (Ebenda,
Si 170.) Ein englischer Oekonom bemerkt über ähnliche Kunststücke in
WS „Lettres‘“: „Diese affektierten Manieren zu schwatzen („those affected
WB of talking“) bilden im ganzen das, was Herr Say seine Doktrin zu
nen beliebt und die er dem Malthus ans Herz legt zu Hertford zu lehren,
He das schon „in verschiedenen Teilen Europas“ geschehe. Er sagt: „Wenn
Ds an all diesen Sätzen etwas Paradoxes finden, so befirachten Sie die
a deren Ausdruck sie sind, und ich darf erwarten, daß sie Ihnen
u T einfach und sehr vernünftig erscheinen werden.“ Zweifelsohne, und
CE eich werden sie infolge desselben Prozesses alles andere, nur nicht
in £inal oder wichtig erscheinen.“ („An Inquiry into those Principles respect-
8 Ihe Nature of Demand etc.“, p. 116, 110.)