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Dreiundzwanzigstes Kapitel.
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stante, und der Masse Arbeitskraft, worin das variable Kapital um-
zesetzt wird. Die erstere Differenz nimmt zu mit der letzteren, aber
N geringerem Grad.
Uebrigens sei bemerkt, um Mißverständnissen vorzubeugen,
wenn der Fortschritt der Akkumulation die relative Größe des
variablen Kapitalteiles vermindert, schließt er damit die Steigerung
Ihrer absoluten Größe keineswegs aus. Gesetzt, ein Kapitalwert
terfalle anfangs in 50 pZt. konstantes und 50 pZt. variables Kapital,
äter in 80 pZt. konstantes und 20 pZt. variables. Ist inzwischen das
irsprüngliche Kapital, sage 6000 Pfd. Sterl., gewachsen auf 18000 Pid.
Sterl., so ist sein variabler Bestandteil auch um */, gewachsen. Er
War 3000 Pfd. Sterl., er beträgt jetzt 3600 Pfd. Sterl. Wo aber früher
tin Kapitalzuwachs von 20 pZt. genügt hätte, die Nachfrage nach
Arbeit um 20 pZt. zu steigern, erfordert das jetzt Verdreifachung des
Irsprünglichen Kapitals.
Im vierten Abschnitt wurde gezeigt, wie die Entwicklung der
Sesellschaftlichen Produktivkraft der Arbeit Kooperation auf großer
Stufenleiter voraussetzt, wie nur unter dieser Voraussetzung Teilung
md Kombination der Arbeit organisiert, Produktionsmittel durch
Massenhafte Konzentration ökonomisiert, schon stofflich nur gemein-
sam anwendbare Arbeitsmittel, zum Beispiel System der Ma-
Schinerie usw., ins Leben gerufen, ungeheure Naturkräfte in den
Dienst der Produktion gepreßt und die Verwandlung des Pro-
Auktionsprozesses in technologische Anwendung der Wissenschaft
Yollzogen werden können. Auf Grundlage der Warenproduktion, wo
die Produktionsmittel Eigentum von Privatpersonen sind, wo der
Handarbeiter daher entweder vereinzelt und selbständig Waren pro-
Auziert oder seine Arbeitskraft als Ware verkauft, weil ihm die
Mittel zum Selbstbetrieb fehlen, realisiert sich jene Voraussetzung
dr durch das Wachstum der individuellen Kapitale, oder im Maße,
Worin die gesellschaftlichen Produktions- und Lebensmittel in das
Privateigentum von ‚Kapitalisten verwandelt werden. Der Boden
der Warenproduktion kann die Produktion auf großer Stufenleiter
dur in kapitalistischer Form tragen. Eine gewisse Akkumulation
“0n Kapital in den Händen individueller Warenproduzenten bildet
daher die Voraussetzung der modernen Industrie, jenes Zusammen-
Virkens gesellschaftlicher Verbindungen und technischer Verfahren,
das wir die besondere kapitalistische Art der Produktion oder die
Dezifisch kapitalistische Produktionsweise nennen.”’® Wir mußten
lene Akkumulation deshalb unterstellen bei dem Uebergang aus
om Handwerk in den kapitalistischen Betrieb. Sie mag die ur-
We ngliche _Akkumulation-heißen,.weil sie statt historisches Resultat
we rische Grundlage der spezifisch kapitalistischen Produktion..ist.
416 sie selbst entspringt, brauchen wir hier noch nicht zu unter-
soll 776 Die vorherige Akkumulation von Kapital ist unbedingt erforderlich,
Ag diese große Vermehrung der Produktivkräfte der ‚Arbeit vor sich gehen.
am Smith: „Wealth of Nations“, book IL, Einleitung.)
Das Kapital. 1. ES