Full text : Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Dreiundzwanzigstes Kapitel.

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Operationen auszudehnen. Sei dies letztere Resultat nun Folge der
Akkumulation oder der Zentralisation; vollziehe sich die Zentralisation
 auf dem Wege gewaltsamer Einverleibung — wo ge-Wisse
 Kapitale so überwiegende Anziehungszentren für andere
Werden, daß sie deren individuellen Zusammenhalt brechen
ind dann die vereinzelten Bruchstücke an sich ziehen —, oder ge-Schehe
 die Verschmelzung einer Menge bereits gebildeter respektive
N der Bildung begriffener Kapitale mittels des glatteren Verlahrens
 der Bildung von Aktiengesellschaften — die ökonomische
Wirkung bleibt dieselbe. Die gewachsene Ausdehnung der indu-Striellen
 Etablissements bildet überall den Ausgangspunkt für eine
unmfassendere Organisation der Gesamtarbeit vieler, für eine breitere
Entwicklung ihrer materiellen Triebkräfte, das heißt für die fort-Schreitende
 Umwandlung vereinzelter und in herkömmlicher Weise
betriebener Produktionsprozesse in gesellschaftlich kombinierte und
Wissenschaftlich geregelte Produktionsprozesse.
Es ist aber klar, daß die Akkumulation, die allmähliche Ver
Mehrung des Kapitals durch die aus der Kreisform in die Spirale
übergehende Reproduktion ein gar langsames Verfahren ist im Ver-8leich
 mit der Zentralisation, die nur die quantitative Gruppierung
der einzelnen einander ergänzenden Teile des gesellschaftlichen
Kapitals zu ändern braucht. Die Welt wäre noch ohne Eisenbahnen,
hätte sie so lange warten müssen, bis die Akkumulation einige
Einzelkapitale dahin gebracht hätte, dem Bau einer Eisenbahn ge-Wachsen
 zu sein. Die Zentralisation dagegen hat dies, vermittels
der Aktiengesellschaften, im Handumdrehen fertig gebracht. Und
Während die Zentralisation so die Wirkungen der Akkumulation
Steigert. und beschleunigt, erweitert und beschleunigt sie gleichzeitig
die Umwälzungen in der technischen Zusammensetzung des Kapitals,
die dessen konstanten Teil vermehren auf Kosten seines variablen
Teiles und damit die relative Nachfrage nach Arbeit vermindern.
Die durch die Zentralisation über Nacht zusammengeschweißten
Kapitalmassen reproduzieren und vermehren sich wie die andern,
dur rascher, und werden damit zu neuen mächtigen Hebeln der
Sesellschaftlichen Akkumulation. Spricht man also vom Fortschritt
der gesellschaftlichen Akkumulation, so sind darin — heutzutage —
die Wirkungen der Zentralisation stillschweigend einbegriffen.
Der wachsende Umfang der individuellen Kapitalmassen wird
%r materiellen Grundlage einer beständigen Umwälzung der Pro-Ültionsweise
 selbst. Fortwährend erobert die kapitalistische Pro-Quktionsweise
 ihr noch gar nicht oder nur teilweise oder nur formeil
üterworfene Arbeitszweige. Daneben erwachsen auf ihrem Boden
deue, ihr von vornherein angehörige Arbeitszweige. Endlich wird
© den bereits kapitalistisch betriebenen Arbeitszweigen die Produky
 Kraft der Arbeit treibhausmäßig gereift. In allen diesen Fällen
"kt die Arbeiterzahl verhältnismäßig zur Masse der von ihr ver-\beiteten
 Produktionsmittel. Ein stets größerer Teil des Kapitals
            
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