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Dreiundzwanzigstes Kapitel.
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Operationen auszudehnen. Sei dies letztere Resultat nun Folge der
Akkumulation oder der Zentralisation; vollziehe sich die Zentrali-
sation auf dem Wege gewaltsamer Einverleibung — wo ge-
Wisse Kapitale so überwiegende Anziehungszentren für andere
Werden, daß sie deren individuellen Zusammenhalt brechen
ind dann die vereinzelten Bruchstücke an sich ziehen —, oder ge-
Schehe die Verschmelzung einer Menge bereits gebildeter respektive
N der Bildung begriffener Kapitale mittels des glatteren Ver-
lahrens der Bildung von Aktiengesellschaften — die ökonomische
Wirkung bleibt dieselbe. Die gewachsene Ausdehnung der indu-
Striellen Etablissements bildet überall den Ausgangspunkt für eine
unmfassendere Organisation der Gesamtarbeit vieler, für eine breitere
Entwicklung ihrer materiellen Triebkräfte, das heißt für die fort-
Schreitende Umwandlung vereinzelter und in herkömmlicher Weise
betriebener Produktionsprozesse in gesellschaftlich kombinierte und
Wissenschaftlich geregelte Produktionsprozesse.
Es ist aber klar, daß die Akkumulation, die allmähliche Ver
Mehrung des Kapitals durch die aus der Kreisform in die Spirale
übergehende Reproduktion ein gar langsames Verfahren ist im Ver-
8leich mit der Zentralisation, die nur die quantitative Gruppierung
der einzelnen einander ergänzenden Teile des gesellschaftlichen
Kapitals zu ändern braucht. Die Welt wäre noch ohne Eisenbahnen,
hätte sie so lange warten müssen, bis die Akkumulation einige
Einzelkapitale dahin gebracht hätte, dem Bau einer Eisenbahn ge-
Wachsen zu sein. Die Zentralisation dagegen hat dies, vermittels
der Aktiengesellschaften, im Handumdrehen fertig gebracht. Und
Während die Zentralisation so die Wirkungen der Akkumulation
Steigert. und beschleunigt, erweitert und beschleunigt sie gleichzeitig
die Umwälzungen in der technischen Zusammensetzung des Kapitals,
die dessen konstanten Teil vermehren auf Kosten seines variablen
Teiles und damit die relative Nachfrage nach Arbeit vermindern.
Die durch die Zentralisation über Nacht zusammengeschweißten
Kapitalmassen reproduzieren und vermehren sich wie die andern,
dur rascher, und werden damit zu neuen mächtigen Hebeln der
Sesellschaftlichen Akkumulation. Spricht man also vom Fortschritt
der gesellschaftlichen Akkumulation, so sind darin — heutzutage —
die Wirkungen der Zentralisation stillschweigend einbegriffen.
Der wachsende Umfang der individuellen Kapitalmassen wird
%r materiellen Grundlage einer beständigen Umwälzung der Pro-
Ültionsweise selbst. Fortwährend erobert die kapitalistische Pro-
Quktionsweise ihr noch gar nicht oder nur teilweise oder nur formeil
üterworfene Arbeitszweige. Daneben erwachsen auf ihrem Boden
deue, ihr von vornherein angehörige Arbeitszweige. Endlich wird
© den bereits kapitalistisch betriebenen Arbeitszweigen die Produk-
y Kraft der Arbeit treibhausmäßig gereift. In allen diesen Fällen
"kt die Arbeiterzahl verhältnismäßig zur Masse der von ihr ver-
\beiteten Produktionsmittel. Ein stets größerer Teil des Kapitals