Ätt,
3],
‚er
aß
lie
an
sit
:N-
3T-
xt
er
er
49
[=
dd
N,
‚Zi
Ss
J+
Kr
30
ht
Ws
j-
ai
Zu
ıt
A
A
0
Erstes Kapitel.
13
haltenen Arbeit darstellt, müssen Waren in gewisser Proportion
stets gleich große Werte sein.
Bleibt die Produktivkraft, sage aller zur Produktion eines Rockes
erheischten nützlichen Arbeiten unverändert, so steigt die Wert-
größe der Röcke mit ihrer eigenen Quantität. Wenn 1 Rock z. B. 8,
stellen 2 Röcke 2 X 3 — 6 Arbeitstage dar usw. Nimm aber an, die
zur Produktion eines Rockes notwendige Arbeit steige auf das
Doppelte oder falle um die Hälfte. Im ersteren Falle hat ein Rock
soviel Wert als vorher zwei Röcke, im letzteren Falle haben zwei
Röcke nur soviel Wert als vorher einer, obgleich in beiden Fällen
ein Rock nach wie vor dieselben Dienste leistet und die in ihm ent-
haltene nützliche Arbeit nach wie vor von derselben Güte bleibt.
Aber das in seiner Produktion verausgabte Arbeitsquantum hat sich
verändert.
Ein größeres Quantum Gebrauchswert bildet an und für sich
größeren stofflichen Reichtum, zwei Röcke mehr als einer. Mit
zwei Röcken kann man zwei Menschen kleiden, mit einem Rock nur
einen Menschen usw. Dennoch kann der steigenden Masse des
stofflichen Reichtums ein gleichzeitiger Fall seiner Wertgröße ent-
Sprechen. Diese gegensätzliche Bewegung entspringt aus dem
zwieschlächtigen Charakter der Arbeit. Produktivkraft ist natürlich
stets Produktivkraft nützlicher, konkreter Arbeit und bestimmt in der
Tat nur den Wirkungsgrad zweckmäßiger produktiver Tätigkeit in
gegebenem Zeitraum. Die nützliche Arbeit wird daher reichere oder
dürftigere Produktenquelle im direkten Verhältnis zum Steigen oder
Fallen ihrer Produktivkraft. Dagegen trifft ein Wechsel der Produktiv-
kraft die im Wert dargestellte Arbeit an und für sich gar nicht. Da
die Produktivkraft der konkreten nützlichen Form der Arbeit angehört,
kann sie natürlich die Arbeit nicht mehr berühren, sobald von ihrer
konkreten. nützlichen Form abstrahiert wird. Dieselbe Arbeit ergibt
daher in denselben Zeiträumen stets dieselbe Wertgröße, wie immer
die Produktivkraft wechsle. Aber sie liefert in demselben Zeitraum
verschiedene Quanta Gebrauchswerte, mehr, wenn die Produktiv-
kraft steigt, weniger, wenn sie sinkt. Derselbe Wechsel der Pro-
duktivkraft, der die Fruchtbarkeit der Arbeit und daher die Masse
der von ihr gelieferten Gebrauchswerte vermehrt, vermindert also
die Wertgröße dieser vermehrten Gesamtmasse, wenn er die Summe
der zu ihrer Produktion notwendigen Arbeitszeit abkürzt. Ebenso
umgekehrt.
Alle Arbeit ist einerseits Verausgabung menschlicher Arbeits-
kraft im Physiologischen Sinne und in dieser Eigenschaft gleicher
menschlicher oder abstrakt menschlicher Arbeit bildet sie den Waren-
wert. Alle Arbeit ist anderseits Verausgabung menschlicher Arbeits-
kraft in besonderer zweckbestimmter Form und in dieser Eigenschaft
konkreter nützlicher Arbeit produziert sie Gebrauchswerte.!®
‘6 Note zur 2, Ausgabe. Um zu beweisen, „daß die Arbeit allein das
endgültige und reale Maß ist, woran der Wert aller Waren zu allen Zeiten