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Der
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Dreiundzwanzigstes Kapitel.
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in dieser Hinsicht verschlechtert. Es ist jetzt viel schwerer für ihn,
eine Unterkunft zu finden, und, wenn gefunden, ist sie seinen Bedürfnissen
viel weniger entsprechend, als vielleicht seit Jahrhunderten
der Fall war. Besonders innerhalb der letzten 30 oder
20 Jahre ist das Uebel in raschem Wachstum begriffen, und die
Wohnlichkeitsverhältnisse des Landmannes sind jetzt im höchsten
Grade kläglich. Außer soweit diejenigen, die seine Arbeit bereichert,
es der Mühe wert halten, ihn mit einer Art von mitleidiger
Nachsicht zu behandeln, ist er ganz hilflos in der Sache. Ob er Behbausung
findet auf dem Lande, welches er bebaut, ob sie menschlich
oder schweinisch ist, ob mit kleinem Garten, der den Druck der
Armut so sehr erleichtert, alles das hängt nicht von seiner Bereitheit
oder Fähigkeit zur Zahlung einer angemessenen Miete ab, sondern
von dem Gebrauch, den andere von „dem Recht, mit ihrem Eigentum
zu tun, was sie wollen“, zu machen belieben. Eine Pachtung
mag noch so groß sein, es existiert kein Gesetz, daß auf ihr eine
bestimmte Anzahl von Arbeiterwohnungen, und nun gar anständigen,
stehen muß; ebensowenig behält das Gesetz dem Arbeiter auch
nur das kleinste Recht auf den Boden vor, für welchen seine Arbeit
so notwendig ist wie Regen und Sonnenschein. ... Ein äußerlicher
Umstand wirft noch ein schweres Gewicht in die Wagschale gegen
ihn ... der Einfluß des Armengesetzes mit seinen Bestimmungen
über Niederlassung und Belastung zur Armensteuer.**? Unter seinem
Einfluß hat jede Pfarrei ein Geldinteresse, die Zahl der in ihr niedergelassenen
Landarbeiter auf ein Minimum zu beschränken; denn unglücklicherweise
führt die Landarbeit, statt sichere und dauernde Unabhängigkeit
dem hart schanzenden Arbeiter und seiner Familie zu
verbürgen, meist nur auf längerem oder kürzerem Umwege zum
Pauperismus, einem Pauperismus, der während des ganzen Weges
so nahe ist, daß jede Krankheit oder irgendein vorübergehender
Mangel an Beschäftigung unmittelbar die Zuflucht zur Pfarreihilfe
ernötigt; und daher bedeutet jede Niederlassung von Landarbeitern
in einer Pfarrei augenscheinlich eine Vermehrung ihrer Armennur
die winzigsten Schafe und einheimisches Hornvieh können auf den
Weiden leben. ... Die jungen Leute wandern nach dem östlichen Minendistrikte
von Glamorgan und Monmouth. . . . Caermarthenshire ist die
Pflanzschule der Minenbevölkerung und ihr Invalidenhaus. ... Die Bevölkerung
erhält ihre Zahl nur mühsam. So in Cardiganshire:;
1851 1861
Männlichen Geschlechts ....... 45155 44 446
Weiblichen . ....... 52459 52 955
; 97 614 97 401
(Dr. Hunter’s Report in „Public Health. 7th Report 1864. London 1865“,
pP. 498—502 passim.)
162 1865 ist dies Gesetz etwas verbessert worden. Man wird bald durch
Erfahrung lernen, daß dergleichen Pfuscherei nicht hilft.