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Dreiundzwanzigstes Kapitel.
627
Wohnungselends, das die letzte Widerstandsfähigkeit bricht und sie
zu reinen Sklaven der Grundherren*® und Pächter macht, so daß das
Minimum des Arbeitslohnes sich zum Naturgesetz für sie befestigt.
Anderseits ist das Land trotz seiner beständigen „relativen Ueber-
völkerung‘“ zugleich untervölkert. Dies zeigt sich nicht nur lokal
auf solchen Punkten, wo der Menschenabfluß nach den Städten,
Minen, Eisenbahnbauten usw. zu rasch vorgeht, es zeigt sich überall
sowohl zur Erntezeit als im Frühling und Sommer während der
zahlreichen Momente, wo die sehr sorgfältige und intensive englische
Agrikultur Extrahände braucht. Es sind der Landarbeiter stets zu
viel für die mittleren und stets zu wenig für die ausnahmsweisen
oder zeitweisen Bedürfnisse des Landbaues.!”*® Daher findet man
in den offiziellen Dokumenten die widerspruchsvolle Klage der-
selben Orte über gleichzeitigen Arbeitsmangel und Arbeitsüberfluß
169 „Die altehrwürdige Arbeit des „hind“ [des ländlichen Tagelöhners]
verleiht selbst seiner Stellung Würde, Er ist kein Sklave, sondern ein Soldat
des Friedens und verdient einen Platz in einer Wohnung für Verheiratete,
die ihm vom Grundherrn beizustellen wäre, der von ihm ebenso Zwangsarbeit
beansprucht, wie das Land vom Soldaten. Er erhält ebensowenig den Markt-
preis für seine Arbeit wie der Soldat für die seine, Wie der Soldat wird
auch er in jungen Jahren eingefangen, während er in seiner Unwissenheit
nur seinen eigenen Beruf und seine engste Heimat kennt, Frühe Heirat und
die Wirksamkeit der verschiedenen Ansiedelungsgeseize bedeuten für den
ainen, was die Rekrutierung und das Militärstrafrecht für den andern sind.“
(Dr. Hunter in „Public Health. 7th Report 1864, London 1865“, p. 132.)
Manchmal erweicht sich irgendein ausnahmsweise schwachherziger Landlord
über die von ihm geschaffene Einöde. „Es ist ein melancholisch Ding, allein
in seinem Land zu sein“, sagte der Graf von Leicester, als man ihm zum
Fertigbau von Hookham gratulierte, „ich schaue um mich und sehe kein
Haus außer meinem eigenen. Ich bin der Riese vom Riesenturm und habe
alle meine Nachbarn aufgegessen.“
170 Aehnliche Bewegung seit den letzten Jahrzehnten in Frankreich, im
Maße wie sich dort die kapitalistische Produktion der Agrikultur bemächtigt
und die „überzählige‘“ Landbevölkerung nach den Städten treibt. Ebenso hier
verschlechterte Wohnlichkeits- und sonstige Verhältnisse an der Quelle der
„Ueberzähligen‘“. Ueber das eigentümliche „Proletariat foncier‘“ [Boden-
proletariat], welches das Parzellensystem ausgebrütet hat, siehe unter anderm
lie früher zitierte Schrift von Colins: „L’Economie Politique“, und Karl Marz:
„Der Achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, New York 1852, S. 56 ff.
1846 betrug die städtische Bevölkerung in Frankreich 24,42, die ländliche
75,58 pZt., 1861 die städtische 28,26, die ländliche 71,14 pZt. In den letzten
Jahren ist die Abnahme der ländlichen Prozentteile der Bevölkerung noch
zrößer. Schon 1846 sang Pierre Dupont in seinen „Ouvriers“:;
„Mal vötus, loges dans des trous,
Sous les combles, dans les decombres,
Nous vivons avec les hiboux
Et les larrons, amis des ombres,“
[„Schlecht gekleidet, hausend in Löchern, unterm Dach, im Schutt, leben
Wir mit Eulen und Dieben und lieben das Dunkel.‘}