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Fünfundzwanzigstes Kapitel.
691
selbst geschulten, vereinten und organisierten Arbeiterklasse. Das
Kapitalmonopol wird zur Fessel der Produktionsweise, die mit und
unter ihm aufgeblüht ist. Die Zentralisation der Produktionsmittel
und die Vergesellschaftung der Arbeit erreichen einen Punkt, wo
sie unverträglich werden mit ihrer kapitalistischen Hülle, Sie wird
gesprengt. Die Stunde des kapitalistischen Privateigentums schlägt.
Die Expropriateurs werden exproprüiert.
Die aus der kapitalistischen Produktionsweise hervorgehende
kapitalistische Aneignungsweise, daher das kapitalistische Privat-
eigentum, ist die erste Negation [Verneinung] des individuellen, auf
eigene Arbeit gegründeten Privateigentums. Aber die kapitalistische
Produktion erzeugt mit der Notwendigkeit eines_Nalurprozesses-ihre
eigene _Negation. Es ist Negation der Negation. Diese stellt nicht
das Privateigentum des Arbeiters wieder her, wohl aber das in-
dividuelle Eigentum auf Grundlage der Errungenschaft der kapita-
listischen Aera: der Kooperation und des Gemeinbesitzes der Erde
und der durch die Arbeit selbst produzierten Produktionsmittel.
Die Verwandlung des auf eigener Arbeit der Individuen be-
ruhenden, zersplitterten Privateigentums in kapitalistisches ist natür-
lich ein Prozeß, ungleich mehr langwierig, hart und schwierig als die
Verwandlung des tatsächlich bereits auf gesellschaftlichem Pro-
duktionsbetrieb beruhenden kapitalistischen Eigentums in gesell-
schaftliches. Dort handelte es sich um die Expropriation der
Volksmasse durch wenige Usurpatoren, hier handelt es sich um die
Expropriation weniger Usurpatoren durch die Volksmasse.2%2
Die moderne Kolonisationstheorie.
Fünfundzwanzigstes Kapitel.
Die politische Oekonomie verwechselt prinzipiell zwei sehr ver-
schiedene Sorten Privateigentum, wovon das eine auf eigener Arbeit
des Produzenten beruht, das andere auf der Ausbeutung fremder
Arbeit. Sie vergißt, daß das letztere nicht nur den direkten Gegen-
satz des ersteren bildet, sondern auch bloß auf seinem Grabe wächst.
»2 „Der Fortschritt der Industrie, dessen willenloser und widerstands-
loser Träger die Bourgeoisie ist, setzt an die Stelle der Isolierung der Ar-
beiter durch die Konkurrenz ihre revolutionäre Vereinigung durch die
Assoziation. Mit der Entwicklung der großen Industrie wird also unter den
Füßen der Bourgeoisie die Grundlage selbst weggezogen, worauf sie produ-
ziert und die Produkte sich aneignet. Sie produziert also vor allem ihre
eigenen Totengräber, Ihr Untergang und der Sieg des Proletariats sind gleich
unvermeidlich, ... Von allen Klassen, welche heutzutage der Bourgeoisie
gegenüberstehen, ist nur das Proletariat eine wirklich revolutionäre Klasse.
Die übrigen Klassen verkommen und gehen unter mit der großen Industrie,