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entfallen*). Schon die Tatsache, daß in demjenigen
Teile der männlichen Bevölkerung, der sich dem Ge
nusse von Wein, Schaumwein und Zigaretten hin
gibt, genug Geldübersluß herrscht, um im Jahr allein
hierfür nahezu 900 Millionen Mark zu verausgaben,
*) Der Berechnung des Zigarettenverbrauchs ist der Steueraus
weis des ersten Quartals (April bis Juni) des Rechnungsjahres 1911
(Reichsanzciger vom 20. Juli) zu Grunde gelegt. Danach beträgt der
derzeitige Zigarettenjahresverbrauch:
3.3 Milliarden Stück d Kl. im Kleinverkaufspreise bis zu IstgPfg- f.d.St.
3.4 ,, ,, „ 13 ,, ,, von über IVg „ ,, 2y 2 „ „ „ „
0,09 „ „ „ E „ „ „ „ 5 „ „ 7
„ 5
Nimmt man für Klasse
A einen Durchschnittspreis von 1*/* Pfg. für das Stück
0
an, so ergibt sich ein Gesamt-Kleinverkaufswcrt von 225 600 000 Mark,
wovon nur 41000 000 Mark auf die vorzugsweise den weniger be
mittelten Rauchern dienende Wertklasse A — Höchstpreis 1 1 / 2 Pfg. für
das Stück — entfallen I
Von Schaumwein werden ca. 12 000 000 Flaschen versteuert und
ca. 1500 000 verzollt. Nimmt man — unter Berücksichtigung des billigen
Fruchtschaumweins — für erstere im Kleinverkauf einen Durchschnitts
preis von nur 5 Mark für die Flasche (im Durchschnitte des deutschen
und des in Deutschland auf Flaschen gefüllten französischen Schaum
weines) und für letztere (also aus Frankreich in Flaschen eingeführt)
einen von 13 Mark an, so ergibt sich ein Gesamt-Kleinverkaufswert
von 80 Millionen Mark.