Object : Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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sehr  häufig  der  eigentliche  Grund  dieser  Krise  wohl  verkannt ­
  oder  doch  nicht  mit  nötiger  Deutlichkeit  hervorgehoben. ­
  Er  liegt  u.  E.  darin,  dass  einer  Anzahl  mächtigster
und  mittlerer  Eabrikationshäuser,  welche  sich  gewöhnt
hatten,  namhafte  Prozentsätze  ihrer  Erzeugnisse  an  selbstgegründete ­
  oder  mit  Hülfe  von  Finanzinstituten  besonders
geschaffeneBeleuchtungs-,Traktions-und  Stromlieferungsgesellschaften ­
  abzusetzen,  nunmehr,  nachdem  für  diese  Art
von  Geschäften  die  Zeit  vorüber  war,  der  Abnehmer  eines
bedeutenden  Teiles  ihrer  Produktion,  insbesondere  in
grossen  Maschinen  fehlte,  sodass  diese  Firmen  gehalten
waren,  für  den  Ausfall  im  Absatz  andere  Klienten  zu
suchen.  Der  Gedanke  war  naheliegend,  einer  noch
intensiveren  Pflege  des  reinen  Kundengeschäfts  sich
zuzuwenden,  allein  insofern  nur  von  beschränkter  Richtigkeit, ­
  als  abgesehen  vom  derzeitigen  Mangel  an  Geschäf  tslust
  überhaupt  bei  den  Konsumenten  —  die  Bedürfnisse
der  vorhandenen  industriellen  und  kommunalen  Unternehmungen ­
  bei  weitem  nicht  genügten,  um  die  annähernd ­
  ausschliesslich  auf  dieses  Gebiet  jetzt  konzentrierte ­
  Produktion  so  vieler  im  Laufe  der  letzten  Jahre
teilweise  rapid  und  in’s  Enorme  vergrösserter  elektrotechnischer ­
  Werke  zu  absorbiren.  Daher  die  oft  kaum
für  möglich  gehaltenen  kaufmännischen  und  technischen
Bedingungen,  zu  denen  sich  immer  einige  Firmen  bereit
fanden,  Aufträge  zu  übernehmen.  Nicht  selten  sind  wir
Preisofferten  begegnet,  die  sich  weit  unter  unseren
Selbstkosten  bewegten.  Zufolge  des  anfangs  kaum
genügend  in  Rechnung  gezogenen  Vorhandenseins  erheblicher ­
  Vorratslager,  insbesondere  in  Deutschland,
verschärfte  sich  nachher  noch  das  Angebot.  Aber  auch
dadurch  wurde  die  Krisis  nicht  gemildert,  dass  die  Geld-
            
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