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Erstes Kapitel.
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Die Schwierigkeit im Begriff der Geldform beschränkt sich auf
das Begreifen der allgemeinen Aequivalentform, also der allgemei-
hen Wertiorm überhaupt, der Form C. Form C löst sich rück-
bezüglich auf in Form B, die entfaltete Wertform, und ihr kon-
stituierendes, ihr Urelement ist Form A: 20 Ellen Leinwand — 1 Rock
oder x Ware A=y Ware B. Die einfache Wertform2% ist daher der
Keim der Geldform.
4. Der Fetischcharakter der Ware und sein Geheimnis. .
Eine Ware scheint auf den ersten Blick ein selbstverständliches,
triviales [allgemein bekanntes] Ding. Ihre Analyse ergibt, daß sie ein
Sehr vertracktes Ding ist, voll metaphysischer [übersinnlicher] Spitz-
Ändigkeit und theologischer Mucken. Soweit sie Gebrauchswert, ist
nichts Mysteriöses an ihr, ob ich sie nun unter dem Gesichtspunkt be-
trachte, daß sie durch ihre Eigenschaften menschliche Bedürfnisse be-
friedigt oder diese Eigenschaften erst als Produkt menschlicher Arbeit
erhält, Es ist sinnenklar, daß der Mensch durch seine Tätigkeit die
Formen der Naturstoffe in einer ihm nützlichen Weise verändert. Die
Form des Holzes zum Beispiel wird verändert, wenn man aus ihm
Slnen Tisch macht. Nichtsdestoweniger bleibt der Tisch Holz, ein ordi-
Näres sinnliches Ding. Aber sobald er als Ware auftritt, verwandelt
ST sich in ein sinnlich übersinnliches Ding. Er steht nicht nur mit
Seinen Füßen auf dem Boden, sondern er stellt sich allen andern
Waren gegenüber auf den Kopf, und entwickelt aus seinem Holz-
kopf Grillen, viel wunderlicher, als wenn er aus freien Stücken zu
tanzen begänne.?
Der geheimnisvolle Charakter der Ware entspringt also nicht
aus ihrem Gebrauchswert. Er entspringt ebensowenig aus dem
Inhalt der Wertbestimmungen. Denn erstens, wie verschieden die
Lützlichen Arbeiten oder produktiven Tätigkeiten sein mögen, es ist
ine physiologische Wahrheit, daß sie Funktionen des menschlichen
Organismus sind, und daß jede solche Funktion, welches immer ihr
Inhalt und ihre Form, wesentlich Verausgabung von menschlichem
Hirn, Nerv, Muskel, Sinnesorgan usw. ist. Was zweitens der Be-
stimmung der Wertgröße zugrunde liegt, die Zeitdauer jener Ver-
Ausgabung, oder die Quantität der Arbeit, so ist die Quantität sogar
Snnfällig von der Qualität der Arbeit unterscheidbar. In allen Zu-
Ständen mußte die Arbeitszeit, welche die Produktion der Lebens-
litel kostet, den Menschen interessieren, obgleich nicht gleich-
Näßig auf verschiedenen Entwicklungsstufen.?* Endlich; sobald die
2b In den früheren Ausgaben steht: Warenform K.
°5 Man erinnert sich, daß China und die Tische zu tanzen anfingen, als
Alle übrige Welt still zu stehen schien — um die andern zu ermuntern.
26 Note zur 2. Ausgabe, Bei den alten Germanen wurde die Größe eines
Morgens Land nach der Arbeit eines Tages berechnet und daher der Morgen
Tagwerk (auch Tagwanne — jurnale oder jurnalis, terra jurnalis, jornalis
oder diornalis), Mannwerk, Mannskraft, Mannsmaad, Mannshauet usf. be-
üaännt. Siehe Georg Ludwig v. Maurer: „Einleitung zur Geschichte der