— und ein Gedichtbuch, „Airs from Palestine‘, das
heute niemand mehr liest. Es enthält jedoch Verse,
die die Kraft eines Eiferers inspiriert hat. Hier ist ein
Beispiel, die erste Strophe von „A Word from a
Petitioner‘., die einen merkwürdig modernen Klang hat:
„Was! Abgelehnt die Bitte! Das Gebet
Der Tausend, der Zehntausend, ist verhallt,
Vorm Stuhl des Sprechers wirkungslos verweht!
Ihr müßt uns hören, heute oder bald!
Die Tausende, die neulich ihr verlacht,
Sind heut Millionen! Hört, nehmt euch in acht!”
Das war der starke Charakter und die Natur von
J. P. Morgans Großvater. Spuren seiner Persönlich-
keit lassen sich mit Bestimmtheit bei dem Enkel
wiederfinden: gemeinsam ist beiden die außerordent-
liche Charakterstärke, die Hartnäckigkeit, das Streben
nach dem Schönen.
za
Als Junius Spencer Morgan herangewachsen war,
verschaffte ihm sein Vater eine Stellung in dem Bank-
haus Morris Ketcham. Der junge Mann arbeitete hier
einige Jahre und trat dann als jüngerer Teilhaber in
dem Posamentengeschäft von Howe, Mather & Co in
seinem Geburtsort ein, Um diese Zeit heiratete er
Juliet Pierpont, die Tochter des Geistlichen, und John
Pierpont Morgan wurde am 17. April 1837 geboren.
Junius Spencer Morgan war ein Kaufmann von großen
» ‚What! Our petitions spurned! The prayer
Of thousands — tens of thousands — cast
Unheard beneath your speaker's chair!
But ye will hear us, first or last, ;
The thousands that, last year, ye scorned,
Are millions now. Be warned! Be warned!”
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