Full text: Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte

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1]. Der Markt von Lübeck 
stellung über griseus pannus und pulcher pannus in den Sachregistern des Mecklen- 
burgischen Urkundenbuchs. 
146) Das Wort wullenwewere ist erst in Hs. 339 (1338 beginnend) hinzugefügt. 
'47) Vgl. L. U.B. II, S. 1046. Notiz aus dem Memorialbuch des Rats, 
48) Vgl. E. Kober, a. a. O. S. 68ff. 
4) M. Stoeven, Gewandschnitt, S. 8 irrt, wenn sie die Lübecker Wollenweber von 
Anfang an vom Kleinverkauf ihrer Erzeugnisse ausgeschlossen glaubt. 
150) Rörig, Zur Baugeschichte 2, S. 139: in qua nunc stare solent alutarii. 
11) Ebenda 1, S. 5. 
162) Die Filzerbuden verschwinden noch im 14. Jahrhundert: das Geschenk der Filzer- 
bude über dem Schwibbogen zwischen Block II und IV bedeutet das Ende dieser Maß- 
nahme des Rats. Vgl.oben S. 116, Anm. 70. Von 1370 an begegnet allerdings noch bis 1701 
eine „,vilterbode‘“ in den Wetterentenbüchern. Dennoch existierte diese Bude 
überhaupt nicht, sondern bedeutete nur, daß die Eigentümer der beiden zu Häusern 
von Riemenschneidern gewordenen Budengruppen 240 A—C und 241 A, B gemeinsam 
die Abgabe von der ehemaligen Filzerbude noch zu leisten hatten. Hs. 298 (Wetterenten- 
buch 1489—1573) drückt das Verhältnis einigermaßen verständlich aus, wenn sie von 
den „viltereboden mank den remensnidern‘‘ spricht. Diese „Filzerbude‘“ ist also nur 
eine Reallast auf den genannten beiden Häusern: Man sieht, wie vorsichtig mittelalter- 
liche Eintragungen behandelt werden wollen. . 
15) Vgl. Tabelle I, Spalte: ‚, Jahr der Veräußerung‘“‘. 
14) Vgl. S. 75. 
155) Wehrmann, S. 365 und 233. — Die von den clipeatores usw. verlassenen Buden 
wurden zum großen Teil von Schustern besetzt, die ja im 14. Jahrhundert von den 
Riemenschneidern aus den Blocks II, IV und VI verdrängt wurden. Schon 1382 kauft 
ein Schuster XIX 258; 1392 ein anderer XIX 262. Im 15. Jahrhundert sitzen hier die 
Schuster so dicht, daß die Buden des Blocks XIX ‚„„mank den schoboden‘“ genannt 
werden; wie ja auch zu Anfang des 15, Jahrhunderts das bis dahin von Schustern und 
Schneidern gemeinsam benutzte Budenhaus XV nur noch „lange schoboed‘“ heißt. 
Ebenso hatten die Schuster bei dem Umbau von Budengruppen zu Wohnhäusern an 
andern Stellen des Marktes ihre alten Marktbuden verlassen müssen: so z. B. die 
10 Schusterbuden 22f A, die 1419 zu 2 Buden zusammengelegt waren und „et fuerant 
bodae sutrinae‘“ bezeichnet werden. Ähnlich ging es den Schustern in den Blocks IX, X 
und XI. Z. B. verringerte sich die Zahl der 5 Buden XI 248 F—K 1321 auf 4, 1361 
auf 3, die damals von einem Krämer erworben wurden. 1547 stand avf dem Boden 
der alten 5 Buden „ein hus‘, Um 1400 haben sich die Schuster also nur noch auf dem 
Ostrand des Marktes halten können: in den städtischen Blocks XV und XX und im 
Block XIX, der sich wegen seiner Schmalheit nicht zum Bau größerer Häuser eignete. 
Die Mehrzahl wird damals bereits den Markt verlassen haben, unfreiwillig, von 
wohlhabenden Krämern und Riemenschneidern, die sich größere Häuser 
aufdem Marktebauenkonnten, verdrängtoder, soweitsieselbst Eigentümer 
ihrer Buden waren, ausgekauft. 
156) W.Sombart, Der moderne Kapitalismus I, 2, S. 279. — Das trübe Schicksal 
dieser alten Familie um die Jahrhundertwende hängt nicht mit einem Niedergang der 
Stadt, sondern mit einer sehr bemerkenswerten Vermögensverschiebung innerhalb der 
Bürgerschaft zusammen, auf die ich in der geplanten größeren Darstellung näher ein- 
zugehen hoffe. Vgl. einstweilen unter S. 131 ff, 
357) J. Höhler, a.a.0. S. 25ff., ist mit der günstigen Beurteilung der wirtschaftlichen 
und sozialen Stellung der Lübecker Handwerker der Frühzeit dem Rechten durchaus 
auf der Spur. 
158) Vgl. die Karte. Nach dieser Richtung wären noch weitere Feststellungen möglich.
	        
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