fullscreen: Binnengrosshandel

' 
m 
Hierbei kann es nicht austleiten, daß sich die Binnen- 
großhändler die Tatsache zunutze machen, daß ein zah- 
lenmäßiges Mißverhältnis zwischen dem Binnen- und dem 
Küstengroßhandel testeht und sich im Durchschnitt um 
die Aufträge eines Binnengroßhänädlers ärei Küstengroß- 
händler bewerben. Dauerhafter wirtschaftlicher Nutzen 
konnte aber auch aus der Ausnutzung der augentlick- 
lichen Kräfteverhältnisse im Handelsbereich nicht ge- 
zogen werden, weil die Preisrisiken die erzielkaren 
Rinzelvorteile wieder zunichte machen. 
Die Bemühungen zur Sicherung des Absatzes müssen bei 
allen Betrieben als ganZ erhetlich bezeichnet werden. 
Sie fanden jedoch ihre Grenzen in den unterschiedlichen 
Kaufgewohnheiten der Letztverbraucher und den starken 
Finflüssen, die. Vor allem vom Klima her auf den Fischab- 
satz, insbesondere von Frischfisch, ausgehen. 
26 
3 
Entwicklung der Branche 
Die Untersuchung zeigte, daß die Entwicklungsmöglich- 
reiten der Branche für die mittelständischen Betriebte 
als ungünstig anzusehen sind. Andere Verhältnisse er- 
garten sich allerdings tei den beiden Großunternehmen, 
bei denen der Einnengroßhandel in einer vertikalen 
Unternehmensgliederung eingebaut ist. 
Die Gründe für die negative Beurteilung der Lage dieser 
Rranche sind. nicht nur in den augenblicklichen Mißver- 
hältnissen in der Gesamtstruktur der Fischwirtschaft 
zu suchen, sondern jn och stärkerem Kaße in der Tatsache, 
daß die Kaufgewohnheiten des Letztverbrauchers immer 
stärker zur zutereitungsfertigen KONSUumW&re tendieren, 
die auch im Bereich des Letensmitteigroßhandels zu einer
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.