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der einen Gruppe für diese eine Durchschnittsgröße von beispiels-
weise 164 cm im Gefolge haben, während gewisse Verhältnisse in der
anderen z. B. eine durchschnittliche Körpergröße von 160 cm verursachen.
Will man nun wie Galton untersuchen, inwieweit sich der Typus
der Kinder mit der Auswahl der Eltern verschiebt und daher
diese in zwei Gruppen, z. B. in eine, deren Größe unter dem der
zanzen Bevölkerung gemeinsamen Durchschnitt von 162 cm,
und eine, deren Größe über dieser Grenze liegt, teilen und danach
die Körpergröße für die Nachkommen jeder dieser Gruppen unter-
suchen, dann wird man finden, daß der Unterschied zwischen den
Durchschnittsgrößen für. die zwei Gruppen von Kindern kleiner als
der Unterschied zwischen den Durchschnittsgrößen für die beiden
Elterngruppen ist. Diese Verkleinerung des Größenunterschiedes
will Galton als eine Rückkehr (Regression) zum ursprünglichen Typus
auffassen; man kann indes leicht einsehen, daß die beobachtete Ver-
ringerung des Größenunterschiedes insofern formell ist, als sie sich
vermutlich stets dann zeigt, wenn die Beobachtungen in der an-
gegebenen Weise angestellt werden.
Hat man nämlich kein anderes Kennzeichen als die Körpergröße,
um große und kleine Eltern zu unterscheiden, so sind die hier in Be-
tracht kommenden Größen zumeist nicht weiter voneinander ver-
schieden, als daß unter den Eltern, welche faktisch kleiner als 162 cm
sind, sehr wohl ein Teil sein kann, welcher — wenn man restlos
sämtliche Kennzeichen des hohen Typus erfaßt hätte — dann als
diesem und nicht dem kleineren Typus angehörig erkannt werden
könnte, der jedoch aus Ursachen, die nichts mit dem Veranlagungs-
gepräge zu tun haben, „zufällig“ nicht über die 162 cm hinaus ge-
langt ist, während umgekehrt ein Teil der Eltern, welche faktisch
größer als die 162 cm sind, in gleicher Weise als zum niedrigen
Typus gehörig anzusprechen wäre.
Die Folge davon, daß man also in Wirklichkeit vom Beginne
des Versuches an dazu genötigt wird, die Typen etwas zu vermischen
(nicht nach „reinen Linien“ arbeitet), ist die, daß sich die Kinder
anscheinend kleiner Eltern in Wirklichkeit in zwei Gruppen teilen,
teils in Kinder von tatsächlich kleinen Eltern, welche sich um die
Durchschnittsgröße von 160 cm verteilen, teils in Kinder von nur
anscheinend kleinen Eltern, welche — als Kinder von Eltern des
höheren Typus — sich um 164 cm als Durchschnittsgröße verteilen,
Dieses letztere Plus wird natürlich bewirken, daß die Durchschnitts-
vröße der Kinder von anscheinend kleinen Eltern größer als 160 cm