za
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Jahren, ähnliche Berechnungen wie die obigen aus, indem man das
Sterblichkeitsniveau 1860—61 um so viel erhöht, wie die Sterblichkeit
der gesamten Bevölkerung aufweist, dann werden sich die 45 Ab-
weichungen zwischen der Sterblichkeit 1860—61 und 71 wie unten
verteilen:
Faktisch Erwartet
0—0,5 Male den mittleren Fehler 15 17,2
05—17 . 13,5
1,0—2, * 12,2
mehr als & 21
Zusammen 45,0
73
Auch hier kann man von einer recht guten Übereinstimmung
sprechen.
201. Wenden wir uns nun den Trauungen zu, so haben wir
aufs neue ein Gebiet, wo auf den ersten Augenschein die Unregel-
mäßigkeit sehr groß ist, wo man jedoch nach einer einfachen Be-
arbeitung des Materials mit Leichtigkeit eine Annäherung an das
Exponentialgesetz erzielt. Wirtschaftliche und soziale Verhältnisse
verschiedener Art üben hier einen bedeutenden Einfluß aus; bei einer
Sonderung nach dem Alter der Braut oder des Bräutigams, nach
Glaubensbekenntnis und Zivilstand wird man jedoch finden, daß
diese Ursachen gleichmäßig wirken, so daß die Zahlen verhältnis-
mäßig im selben Grade vergrößert oder verkleinert werden.
Auch die Verteilung der Ehescheidungen nach dem
Glaubensbekenntnis ist lehrreich. Man kann z. B. die im $ 71
enthaltene Tabelle näher bearbeiten, um dann zu folgenden Zahlen
zu gelangen:
899
1900
1901
1902
1903
L904
1905
1906
1907
1908
Zusam.
Zahl der | evan geinte | gemischte
Ehescheidungen Then Ehen
UN
I36
984
27
260
R7F
49
21
722
769
c79
1
48
9
+q
7“
a
n
14 109
u vol
2134
| Erwartete Zahlen
|evangelische| gemischte
Ehen Ehen
fi
2 LA
7692
951
983
066
:01
mA)
‘%
14
152
190
196
213
220
254
276
289
92184
Pa
467
10931
Es erhellt, wie genau die berechneten Zahlen den faktischen
folgen. Berechnet man unter Berücksichtigung der der Gesamtzahl