Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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mit dem hier Gesagten beispielsweise auf folgende Weise vorgehen!: 
Denken wir uns, daß wir mit der Berechnung des Durchschnitts 
der für den 1. Januar in den 10 Jahren 1904—13 gegebenen Zahlen 
anfangen. Wollte man nun in derselben Weise den Durchschnitt 
aus den 10 für den 1. Februar derselben Jahre gegebenen Zahlen 
berechnen, dann würde dieser Durchschnitt für eine Periode gelten, 
welche einen Monat später liegt, und in entsprechendem Grade 
durch die jeweils Januar 1904, Januar 1905, Januar 1906 ..... 
Januar 1913: eingetroffenen sekularen Steigungen beeinflußt sein. 
Wenn man dagegen bei der Berechnung des Durchschnitts für den 
1. Februar !/,„ der Zahl für den 1. Februar 1903 und als Entgelt 
dafür die Zahl für den 1. Februar 1913 nur mit !!/,„ einsetzt, während 
die Zahlen für die dazwischen liegenden Jahre unverändert sind, 
und wenn man analog bei der Berechnung des Durchschnitts für 
den 1. März ’?%,,2 der Zahl für März 1903 und 1!°/,2 der Zahl für 
März 1913 nimmt usw., dann gelangt man zu Zahlendurchschnitten, 
welche Monate betreffen, die um einen festen Mittelpunkt (1. Juli 
1908) gruppiert sind, und nicht wie vorher zu Zahlendurchschnitten 
für Monate, welche um einen stets vorwärts schreitenden Mittel- 
punkt (!/, 08, 1/3 08, 14 08 ...) gruppiert sind. Die Berechnung 
läßt sich durch folgendes Schema veranschaulichen, in dem ags, 04) 
Aos +... die Januar-Zahlen für die betrachteten Jahre, bos, bo«s, Dos 
‚... die Februar-Zahlen usw. und A, B, C .... die gesuchten 
Monatsdurchschnitte bedeuten: 
. 1/0 12 
Januar: Aa üt a4 tr + TR 0) 
1/1 11 
Februar: Ba (des +4 di + bs +........ + bo + Abu) 
März: 0 (00 +0 +00. eu +19) 
1 /10 ; 2 
November: Ki + Ku -+Kos+ 0.0.0.0... Kı23 +) 
1 /11 1 
Dezember: L= 12 108 + Los + los + ......... + 112 FT 75118 Ö 
Wenn sich die gegebenen Zahlen nicht wie hier auf einen 
einzelnen bestimmten Tag im Monat beziehen, sondern für den ganzen 
Monat gelten (z. B. die Zahl der Eheschließungen, Geburten und
	        
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