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Dasjenige Individuum, welches zur Zeit t im Alter x stirbt,
muß im Zeitpunkt
tT= t—X
geboren worden sein; wird auf der t- Achse das Stück OF= rt an-
gesetzt, so bekommt man einen Punkt F, den man als Geburts-
punkt des Individuums bezeichnen kann; in der Zeit von der
Geburt 7 bis zum Tode t kann man sich den’ Geburtspunkt so vor-
stellen, als ob er sich längs der Geraden FD bewege, welche mit
beiden Koordinatenachsen einen Winkel von 45° bildet und als
[ndividuenlinie bezeichnet werden kann; jedes Individuum hat
61910 --
zo
1 m
121911 ++
917 {
41912 - --
or)
41913 --
0
Mm
—
>
U
L
Fig, 15.
seine Individuenlinie, und sämtliche solchen Linien sind parallel;
die Individuenlinien der Verstorbenen sind in einem Endpunkt
(Sterbepunkt) abgeschlossen, die noch lebenden (anwesenden) In-
dividuen haben dagegen Individuenlinien, welche in jedem gegebenen
Augenblick alle in derjenigen Parallele zur x-Achse enden, welche
Jurch den gegebenen Augenblick bestimmt ist.
Aus der Figur geht hervor, daß die Anzahl von Individuen-
linien, welche irgend ein Stück einer der x-Achse parallelen Linie
/z, B. die 1—2 Jahren entsprechende Altersstrecke A; A, auf der
Neujahrsparallele 1911) schneiden, gleich der Anzahl von Individuen
ist, welche zu der durch die Parallele angegebenen Zeit und in der
durch die Strecke angegebenen Altersgruppe anwesend sind. Die
Größe einer solchen Gruppe von gleichzeitig Lebenden läßt