Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

— 446 
gleich der Anzahl der auf die Hauptgruppe entfallenden Sterbe- 
punkte ist; und mittels dieses Satzes kann man unmittelbar, wenn 
die Größe gewisser Hauptgruppen gegeben ist, die Größe anderer 
berechnen, indem man einem den Individuallinien parallelen Streifen 
folgt. 
Weiß man beispielsweise, wieviele (L,) am 1./I. 1911 zwischen 
1 und 2 Jahren (A, A,) liegen und wieviele (d,) von den im Jahre 
1911 im Alter von 1—2 Jahren Verstorbenen im Jahre 1909 ge- 
boren wurden (A, A,B,), so kann man feststellen, wieviele (Ls) 
im Laufe des Jahres 1911 das zweite Lebensjahr vollendeten 
"A, Bo), da 
L,—d,=L,;. 
Kennt man die Zahl der A, B, schneidenden Individuenlinien 
(L3), d.h. weiß man, wieviele im Laufe des Jahres 1911 das zweite 
Lebensjahr vollendeten und zugleich, wieviele von den 1911 im 
Alter zwischen 2 und 3 Jahren Verstorbenen im Jahre 1909 geboren 
wurden (A,B,Bs;), so kann man die Anzahl von Individuen L, 
finden, welche den Neujahrstag 1912 in einem Alter von 2—3 Jahren 
erleben (B, Bz3), da 
L;—d;=L, 
ist, und so fort. 
Aufgabe 93. Auf Grund folgenden Auszugs aus der Statistik der Sterbe- 
fälle für das Deutsche Reich?) ist die Verteilung der Sterbefälle 
1. nach Todesjahr und Alter, 2. nach Todes- und Geburtsjahr und 3. nach 
Alter und Geburtsjahr anzugeben: 
Todesalter 
Unterschied 
zwischen ' Zahl der männlichen Sterbefälle im Jahre 
Todes- und ı  — 
Geburtsiahr 1894 | 1895 
1892 
21—22 Jahre 
2223 
2324 
24—95 
25—26 
ob3 1369 
1464 1437 
1308 1344 
1240 1438 
1112 1282 
1327 1141 
1197 1073 
1275 | 1217 
Zac 1157 1245 
1340 | 1252 | 1306 
Zahl der am 1. Januar 1911 in Däne- 
7 
47 
"1 
207 
5 
1.74 
1206 
1246 
Aufgabe 94. Angenommen, die 
mark befindlichen Knaben sei folgende: 
1) Statistik des Deutschen Reichs, Bd. 200, Deutsche Sterbetafeln für das 
Jahrzehnt 1891—1900, Berlin, 1910, Seite 67.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.