Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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35—45 Jahre 
15— = 
55 
äruppe € 
a OR C 
Gruppe E 
0,9759 E 
09034 E 
).7605 E 
Zusammen 64.0 
der in pro mille der gesamten Volkszahl der Altersklassen: 
Gruppe G Gruppe E 
7a-1hnet faktisch berechnet faktisch 
381 359 370 456 
zZ 360 342 348 
297 281” 288 196 
Zusammen 1000 1000 1000 1000 
wo die Verteilung der durchschnittlichen Volkszahlen auf die gleichen Alters- 
zruppen — wie sie aus der Tabelle im $ 287 hervorgeht — beigefügt ist. 
Für die Gruppe E besteht ein erheblicher Unterschied zwischen der Alters- 
zliederung, wie sie faktisch ist und wie sie wäre, wenn lediglich die Sterblichkeit 
sie bestimmte, da es tatsächlich relativ mehr Junge und weniger Alte als in der 
der Sterblichkeit der Gruppe entsprechenden stationären Bevölkerung gibt; dies 
Verhältnis muß darin seine Ursache haben, daß der Zugang zur Gruppe größer 
st (wesentlich in den jüngeren Altersklassen) als der Abgang, d. h., daß die Be- 
vrölkerung wächst (hierüber weiter unten mehr). 
2.6398 
305. Wie aus obigen Ausführungen hervorgeht, beruht der Zu- 
sammenhang, welcher zwischen den biometrischen Funktionen 1(x), 
d(x), p(x), q(x) und 4(x) besteht, unter anderem darauf, daß man zum 
selben Wert von u(x) gelangt, einerlei, ob man die Ordinaten in der 
Verteilungskurve, welche M(x) als Flächenfunktion betrachtet ent- 
spricht, sucht oder u(x) mittels des Verhältnisses en bestimmt; der 
Beweis hierfür erfordert weitergehende mathematische Hilfsmittel 
ınd wird daher erst im Anhang erbracht. Es läßt sich jedoch auf 
dem Wege folgender elementaren Betrachtung zu einer annähernden 
Bestimmung des Zusammenhangs gelangen: Wird z. B. die Überlebens- 
kurve für eine stationäre Bevölkerung wie gewöhnlich mit 1(x) be- 
zeichnet, ;so ist :die Anzahl der Sterbefälle, welche in einem Zeit- 
raum von der Länge h unter Personen zwischen x und x +h Jahren 
aintreffen. 
d = h+(l(x) — (x + h)). 
Die Zahl derjenigen Personen, welche beständig in diesem 
Altersintervall vorhanden sind, wird durch die von der Kurve 1(x) 
zwischen x und x + h begrenzte Fläche bestimmt. die (wennh nicht 
zu groß ist) zu
	        
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