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= 1000. Sowohl in « wie in 8 sind also 400 fremde und 600 ur-
sprüngliche Elemente. Die Beobachtungen entsprechen also in geringem
Grade der Wirklichkeit; da jedoch
ab &
a tı = 5 <1
ist, so findet man, da die Anzahl der Sterbefälle in jeder der
Gruppen anscheinend
in A: 600-0,4 + 400-0,3 = 360
in B: 600-0,3 + 400-0,4 = 340
wird, trotzdem eine größere Sterblichkeit in Gruppe A als in Gruppe
B (0,36 gegen 0,34), selbst wenn der Unterschied auf Grund der
Vermischung nicht so ausgeprägt ist, wie er in Anbetracht der be-
autzten Annahme hätte sein sollen (0,40 gegen 0,30).
Das Angeführte wird auch gelten, wenn die eine Gruppe eine
relativ kleine Anzahl aufweist. Es möge z. B. a = 2000, wovon 82 %
als der Gruppe B gehörig registriert, und b= 8000 sein, wovon
8%, unrichtig registriert werden. Man erhält dann
18 8
100° 2000 + 100 8000 — 360 -+ 640 = 1000
2, 8000 + 32 9900 =— 7360 + 1640 = 9000
100 100 ;
Das fremde Element in der A-Gruppe ist 640, das richtig re-
gistrierte nur 360; von 2000 wirklichen A’s sind nicht weniger als
L640 unrichtig registriert und den B’s zugeführt worden. Nichts-
lestoweniger aber wird man einen erkennbaren Unterschied in der
richtigen Richtung finden.
Die Anzahl von Sterbefällen in jeder der beobachteten Gruppen
wird nämlich
360-0,4 + 640-.0,3 = 144 + 192 = 336
7360-0,3 + 1640-0,4 = 2208 + 656 = 2864,
woraus folgt, daß die anscheinenden Sterblichkeitsquotienten
3000 — 0,336 und OO =— 0,318 sind.
Der Unterschied zwischen der Sterblichkeit der Gruppen zeigt
hier in die richtige Richtung; trotz der starken Vertauschung sind
die Bedingungen
ar b, 1640 640 ar b; 1640 640
a Th = 2000 7 8000 < 1! und B- + 7 = 6000 * 1000 <!
nämlich erfüllt.
Westergaard und Nyboelle, Theorie der Statistik. 2. Aufl.