335 Konkurrenzbedingungen
Jährend in den vergangenen Jahren die Konkurrenzbe-
jingungen dadurch erheblich belastet waren, daß die
3inzelnen Binnengroßhändler sich untereinander eine
scharfe Konkurrenz besonders Über den Preis machten,
hat sich die Lage inzwischen €eLwas beruhigt, nachdem
sin natürlicher Bereinigungsprozeß zu einer Vermin-
ierung der Anzahl der Firmen geführt hat, Eine Sonder
stellung nimmt äie Großhandelsorganisation der
'Deutsehen See” im Rahmen des Nordsee-Konzerns ein,
Jie nur in ganz bestimmten Gebieten als Konkurrenz,
in anderen Gebieten jedoch auch als Lieferant des
nittelständischen Großhandels auftritt. Obige Fest-
stellungen treffen in der Hauptsache für den Verkauf
von Frischfisch zu, Bei Marinaden und vor allem Voll:
xonserven liegen die Konkurrenzverhältnisse insofern
ıngünstiger, als der Fach- und allgemeine LebenS-
nitteleinzelhandel im wesentlichen direkt von den In-
Justriebetrieben, eventuell unter Zwischenschaltung
jer Einkaufsgenossenschaften und -ringe, beliefert
wird und hier dazu noch ein wesentlich breiter SOor-
viertes Angebot nach Arten und Marken vorfindet als
beim Binnengroßhandel. Die Konkurrenzkbedingungen bei
Räucherwaren und Salzheringen gleichen eher denen
>ür Frischfisch, als denen für Industrieware,.
3z6 Kalkulation und Preisbildung
Die angewandten Kalkulationsspannen können in allen
ıntersuchten Betrieben als an der Untergrenze des
kostenmäßig Möglichen liegend bezeichnet werden. Sie
unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb nur wenig
und zeigen auch alle ein deutliches Gefälle von
Frischfisch mit der höchsten Spanne zu Volikonserven