Einführung
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ihnen geleisteten, mannigfachen und sehr verschiedenartigen Arbeit
zum Ausdruck, was solche Anstalten ihrem Wesen nach bedeuten.
Das hat allerdings zur Folge, daß die einzelnen Abteilungen
und Tochteranstalten der großen Anstaltskomplexe in den Unterabschnitten
des zweiten Teiles des Bandes noch einmal erscheinen, es
vermehrt den Umfang des Buches in unerwünschter Weise, war aber
nicht zu vermeiden. In der Rubrik „Bemerkungen“ wird darauf aufmerksam
gemacht.
Derzweite Abschnitt des Buches bringt die Anstalten unter
den Gesichtspunkten der Gesundheits-, Erziehungs- und Wirtschaftsfürsorge,
und zwar geographisch nach Landes- und Provinzialverbänden
geordnet. Innerhalb dieser ist folgende Gruppeneinteilung gewählt:
L Kranken-und Pflegeanstalten: 1. Krankenhäuser,
2. Anstalten für Anormale, a) Anstalten für Schwachsinnige und
Epileptiker, b) Krüppelpflegeanstalten, c) Anstalten der Taubstummen-
und Blindenpflege, 3. Anstalten für Alkoholkranke, 4. Erholungsheime,
5. Kinder-Erholungsheime, 6. Säuglings- und Kleinkinderheime,
7. Alters- und Siechenheime.
I, Jugendheime: 1. Heime für Schüler und Studenten,
2. Mädchen- und Töchterheime, 3. Lehrlings- und Jungmännerheime,
4. Arbeiter- und Arbeiterinnenheime.
II. Anstalten der Erziehungs- und Gefährdeten
- Fürsorge: 1. Erziehungsanstalten, Waisen- und Rettungshäuser,
2. Zufluchtsheime für Mädchen und Frauen, 3. Arbeitslosenheime,
4. Heime für entlassene Strafgefangene, 5. Heime für halbe
Kräfte.
IV
Fürsorge für die reisende und wandernde
Bevölkerung: 1. Seemanns- und Schifferheime, 2. Kellnerheime,
3. Herbergen zur Heimat und Wandererarbeitsstätten, 4. Arbeiterkolonien,:
5. Christliche Hospize.
Die . Spalten auf jeder ‘Seite: haben. folgende. Ueberschriften:
1. Laufende Nummer, 2, Ort, 3. Name der Anstalt; 4. Träger, 5. Ar.
beitskräfte, 6.: Bettenzahl, 7: Gründungsjahr, 8: ‘Bemerkungen. -
Die zur Ausfüllung dieser Rubriken nötigen Angaben zu erhalten,
war. vielfach sehr mühsam und erforderte erhebliche Vorarbeiten.
Die erste Grundlage für die Angaben wurden gewonnen durch umfassende
Fragebogen, die an alle evangelischen Kirchenkreise und Gemeinden
Deutschlands herausgegangen sind. Wir sind den Kirchenbehörden
dafür Dank schuldig, daß sie durch Verfügung in kirchlichen Amtsblättern
die Ausfüllung dieser Fragebogen den Pfarrämtern zur
Pflicht gemacht haben. Wir haben dadurch sehr viel wertvolles
Material erhalten. Aber es waren noch viele Fragekarten, Briefe und