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gißt, daß sie Ahnen waren, sie gehen in Naturkräfte über,
und die Naturkräfte nehmen der Ahnen Gestalt an, die
Sonne, den Himmel, das Feuer, die Berge, die Flüsse,
die Bäume, je nachdem sie für den Stamm das wichtigste
sind
Sobald aber die Technik sich weiter entwickelt hatte,
die Landwirtschaft entstanden wär, Krieger und Priester
die Macht und den Ine an sich gezogen hatten, Herrscher
und Beherrschte, also Klassen entstanden waren, man also
nicht mehr so völlig der Natur unterworfen waär, sondern
der Mensch und rordtlem der donhge—
stelIte Mensch, Macht ausübte dieser Mensch ber—
ehrt und gleichsam he ilig wurde, wie früher der Ahn—
herr und die Naturkraft — verschwanden die echten Natur—
götter und wurden zu Wesen umgestaltet, die man sich jetzt
ganz und gar und nur als mächtige Menschen dachte.
Die Göttergestalten, die man bei dem alten griechischen
Dichter Homer findet, sind mächtige Fürsten und Fürstin—
nen, einer der vergöttlichte Mut, die andere die vergött—
lichte Weisheit, Schönheit, Liebe. Es sind Naturgötter, die
zu herrlichen Menschen geworden sind. Die Technik hatte
den Menschen Macht gegeben, die Götter wurden zu mäch—
tigen Menschen
Und auch jetzt wurde diese Religion
als Mittel gegen die Machtlosen gebraucht.
der Mächtigen
Als aber die Griechen infolge ihrer immer besseren
Technik ihr Land mit Verkehrsstraßen, das Meer mit
Schiffen und namentlich die Küste mit Städten bedeckt
hatten, als Handel und Industrie blühten, als mit einem
Wort die Warengesellschaft entstanden war, worin alles,
Land, Produkte, Werkzeuge, Schiffe und Wagen zu Kauf—
waren geworden waren, da war für diese Gesellschaͤft weder
die Sonne, noch das Feuer, noch das Meer oder der Berg
oder der Baum mehr das Wunderbare, Allerwichtigste,
Uebermächtige, geheimnisvoll Göttliche; dafür hatté man
die Natur schon zu sehr in seiner Gewalt. Auch war es
damals nicht mehr die menschliche Kraft oder die mensch—
liche Gewaudtheit, der Mut oder die Schönheit, wie zur
Zeit des Homer; diese körperlichen Eigenschaften hatten in
der auf Konkurrenz beruhenden Gesellschaft nicht mehr die
frühere Bedeutung. Aber etwas andereés kam, das in dieser
Gesellschaft als das Allerwichtigste, Allesbeherrschende,
Allerwunderbarste erschien und es für sie auch war. Das
war der Geist, der menschliche Geist