Full text : Die deutsche Kaliindustrie

Entfernung ; | Haupt- (15 Tonnen-) Klasse Staffel
—m U) ABO
km DI FF 176 %
L A
A. Abfertigungsgebühren in Pig. für 100 kg
1 10 10
12 10 id
13 11 iv
14 12 10

1— 80
81— 90
91—100
über 100

B. Streckensätze in Pfg. für das Tonnenkilometer
1-—100
101—200 (Anstoß)
201—800
301—400 »
401—500 »
501—600
601—700
701—800
801—900
über 900

100
95
90
85
0
vo
I
55
60
55

U,6

48
0,4

yo
0,3

Die doppelt gereinigten Marken von Chlorkalium und schwefelsaurem
 Kali tarifieren nach der allgemeinen Wagenladungsklasse A.
Das Verhältnis der Klassen zueinander ist: Klasse A — 95,
Klasse D =— 54, Klasse F — 35, Klasse G — 26. Daneben bestehen
eine Reihe von Ausnahmetarifen für Kalisalze.

Frachtbrechnung durch das Kalisyndikat.
a) Inland.
Im Gesetz vom 19. Juli 1919, betreffend Aufhebung des Gesetzes
über den Absatz von Kalisalzen vom 25. Mai 1910*) heißt es unter
Artikel 1, Abschnitt II, Ziffer 3?), wörtlich: „3. Der Reichswirtschaftsminister
 bestimmt jeweilig das Außerkrafttreten der vom Bundesrat
oder Staatenausschuß auf Grund des & 51 des Kaligesetzes erlassenen
Ausführungsbestimmungen, die bis dahin in Kraft bleiben.“
Zu den auf Grund des $ 51 erlassenen Ausführungsbestimmungen,
die noch in Kraft sind, gehören auch diejenigen zu 8 22 dee Kaligesetzes
vom 25. Mai 1910°), die wie folgt lauten:

„Frachtenausgleich und Frachtvergütung.
(Zu 8 22.)
Als Ausgangsstationen für den Frachtenausgleich und die Frachtvergütung
 werden Staßfurt, Vienenburg und Salzungen bestimmt.
Bei der Frachtberechnung ist die für den Empfänger günstigste
Ausgangsstation zugrundezulegen.

') RGBL. 1910, S. 775.
) » 1919, 8. 662
) » 1910, S. 998

"19
            
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