RG
Übersicht 16
Der Gesamtzuschußbedarf in den einzelnen Ländern (einschl. Gemeinden und Gemeindeverbände)
für die Rechnungsjahre 1913/14, 1925/26, 1926/27 und 1927/28 je Kopf der Bevölkerung
ün A bzw. AM)
Land
(einschl. Gemeinden
und
Gemeindeverbände)
Rechnungsjahre
Land
einschl. Gemeinden
und
Gemeindeverbände)
Rechnungsjahre
1913 | 1925 | 1926 | 1927
1914 1926 | 1927 | 1928
4 28
1913 | 1925 | 1926 | 1927
1914 | 1926 | 1927 | 1928
Y
„201 5
Länder, Gemeinden
(Gemeindeverbände)
und Hansestädte insgesamt............
Preußen. ............
Bayern o....0..0.00000
Sachsen. ........0.004
Württemberg ........
Baden s...0.000004004
Thüringen. ..........
Hessen. ..........0.00.
Mecklenburg-Schwerin
Oldenburg. ..........
raunschweig. .......
Anhalt..........00000
BIDDO:) KREEEE RR ELEEE
Mecklenburg-Strelitz. .
Waldeck ............
Schaumburg-Lippe ....
Jamburg ...........
3reMeN s.00000000004
Lübeck s....0..0000004
52,711 88,56| 98,66! 115,15
44,75/ 81,70| 76,73! 83,24
54,39) 96,82| 109,68| 121,06
15,18| 94,64| 107,67| 115,81
28,33| 68,08! 77,56| 82,98
19,96! 94,79) 102,43| 119,79
26,93] 69,57| 75,74 77,13
29,41| 73,28| 87,39| 100,17
26,96 213,39! 229,28! 261,13
53,71| 148,22| 186,11| 207,04
72,141 141,66! 141.60 169,77
56,52} [10,92| 121,17 130,35
35,95| 111,86| 122,67| 130,86
53,55! 100,40| 104,15| 110,03
51,12| 111,61| 126,29| 141,85
56,95 106,08! 112,95| 123,11
50,49| 115,99| 128,23| 135,97
42,71| 85,22! 96,37| 100,59
53,62| 112,89| 122,47| 133,23
Die Bevölkerungs- und
Größen
Hevölkerungs-
Siedlungsweise!)
Von je 100 Einwohnern
wohnen in Gemeinden Sn
Land,
Bevöl- Fläche
kerung ] {in 1.000
‘in 1.000) akm)
Zahl der
Einwohner
auf 1 qkm
mit mehr als | mit 2 000 bis | mit weniger
100 000 100 000 als 2000
Tinwohnern ' Einwohnern | Einwohnern
Zreußen*) v0... 000000000
SAAL ak 4 EHE RER
Sachsen e..000000000004 00000
Württemberg ....0...000000004
Bade s.0.0000000000000 0000
TREO ae GG
Hessen s.0000000000 000000000
Mecklenburg-Schwerin .......
AeNDUIE ass
Braunschweig ....0...00000000
LippO s.0000000000000000 0000
Mecklenburg-Strelitz ‚........
Waldeck v......00000000 00000
Schaumburg-Lippe s..........
Hamburg ....0.0.0001000000000
Sr N
Dübel
Deutsches Reich*)....
38 120
7380
4992
2580
“312
609
347
“4
5
|
291,7
76,0
15,0
19,5
'5,1
“8
131
97
333
13?
WE
17
17
51
85
a
29
18
35
13
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>
U
a
a
16
153
339 €
128 0,3
j%) 62411 | 6) 468.7
H
2775
322
430
13
u.
6
x
A;
*) Ohne Saargebiet. — 1) Auf Grund der Wohnbevölkerung nach der Volkszählung am 16. Juni 1925, Vgl. Statistisches
istisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1928 (47, Jahrgang), S. 25 bis 27. — 3) Als »berufszugehörig« gelten die zu den
Berufszählung am 16. Juni 1925, Vgl. Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1927, S. 24. — *) Nach dem Stande
n den Summen infolyze der Aufrundungz der Zahlen.
— 187 —
1925/26 und auf 121,17 7. 1926/27, um im Rechnungsjahr 1927/28 den Betrag von 130,35 AM
zu erreichen — sind die Unterschiede von Land zu Land bedeutungsvoll.
Die Kopfbelastung im Gesamtzuschußbedarf beträgt, um drei Beispiele heranzuziehen,
N Sachsen im Rechnungsjahr 1927/28 141,85 AZ, in Oldenburg 83,24 ZA und in Hamburg
261,13 AZ... Es wäre verfehlt, wollte man aus dieser unterschiedlichen Belastung Schlüsse
ziehen auf eine zweckmäßige oder unzweckmäßige Verwaltung, auf rationelle oder unrationelle
Geschäftsführung. Bei einem Vergleich der Finanzwirtschaft einzelner Länder unter-%nander
(einschließlich ihrer Gemeinden und Gemeindeverbände) müssen Tatsachen Berücksichtigung
finden, deren Einfluß auf die Gestaltung der Finanzwirtschaft der Länder
1icht exakt meßbar, jedoch zweifellos vorhanden ist.
Die strukturellen Verschiedenheiten der einzelnen Länder werden in der folgenden Überächt,
die nur die wichtigsten Daten geben will, deutlich erkennbar.
Die Größe der einzelnen Länder und ihre Bevölkerungszahl zeigen die größten Unterschiede.
Jie Bevölkerungszahl Preußens beträgt z. B. fast das 30fache derjenigen Hessens, etwa das
Yache der von Baden, und rund das 100fache der Bevölkerung von Mecklenburg-Strelitz.
Nicht minder bedeutend sind die Unterschiede in der Bevölkerungsdichte. Sie beträgt
7, B. in dem Industrieland Sachsen 333, in dem Agrarland Mecklenburg-Strelitz 38 und in
lem Stadtstaat Hamburg 2775. Mit der Bevölkerungsdichte hängt eng zusammen die Sied-Ungsweise
der Bevölkerung. In Preußen z. B. wohnen 29 vH der Bevölkerung in Städten
mit mehr als 100 000 Einwohnern, in Bayern dagegen nur 18 vH, während in dem Industrieand
Sachsen sogar 35 vH in den Großstädten wohnen. Eine Ausnahme machen auch hier
Wieder die Stadtstaaten Hamburg, Bremen, Lübeck, in denen 94 bzw. 87 vH der Bevölkerung
Mm Stadtgebiet des Staates wohnen.
Nirtschaftsstruktur der Länder
a AAN
Berufsgliederung?)
Von je 100 Einwohnern a
sind berufszugehörig zu?)
5 Besetzt
Soziale Stellung?) Gebiet?)
Von je 100 Einwohnern
gehörten zur Gruppe
‚And- und . | Sonstige
Torstwirt- Industrie | Handel (einschl,
schaft, und und | Berufs-Gärtnerei
| Handwerk | Verkehr lose)
Mithelfende
Familien-Selb-
Angestellte angehörige,|
ständi und Arbeiter Haus-1g0
Bokerin angestellte.
. Rentner
invHder | jn vH der
Bevöl- Fläche
kerung
41
34
18
13
17
12
16
3
5
19
'8
17
13
9
4
7
3
E
45
3°
A
13
13
|
5
y
|
36
26
7
- = | ek
7 | 7
0
„i
6
‚Mürbuch für das Deutsche: Reich 1928 {47. Jahrgang), S.5,8,9. — 2) Nach der Berufszählung am 16. Juni 20 A
zo nen Wirtschaftsabteihungen zählenden Erwerbstätigen und deren Angehörige ohne eigenen Haupterwerb. — En ach der
Jahre 1925, Vgl. Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1928 (47. Jahrgang), S. 28. — ®%) Nichtübereinstimmung