Nord
N „7. Süd +WESt a.
“idwestpfälzische Pfälzerwald
Hoch ebere ; Haardt
“"uschelkalk
Zum ee dsFein-_ _
TCM
a
RL
u.Granmı
Geologischer Querschnitt durch die Rheinpfalz.
Längen 1:700000; 10 fach überhöht.
Abb. 223.
n Ost
Pfälzische
Rheinniederung - 1000
S
© 500
SZ
a _—
vn llavlum 4“ ATEM Lo
AS D7L.Reuter
Das Profil zeigt im Norden die durch permische Ergußgesteine aufgewölbten und durchbrochenen
Schichten der wasserarmen Rotliegend-Formation, Nach Süd und Südost hin schließt sich die
>fälzer Buntsandsteinmulde an, die reich an Quellen und Tiefenwasser ist; letzteres steht stellen-
weise unter artesischem Druck. Im Osten ist das Buntsandsteingebirge an der Rheintalspalte
abgebrochen und in die Tiefe gesunken. Tertiäre Schuttmassen erfüllen den Senkungsraum der
Rheinniederung; über sie sind in der Nähe des Rheins noch diluviale und alluviale Anschwem-
mungen ausgebreitet. die zum Teil große Grundwasservorräte in sich bergen.
Nm a+ . , . Ost
- ‚Gebirge Rheintal - Niederung Odenwald.
nnenanlage der
"Hsheimer Örppe Ludwigshafen
+kenheim m. Brunnen der . Mannheim He
Mttelrhein-Gru-
Fr
}
vr
?,
}
ve!
—
DE
aewr,
Abb. 23. Geologisches Profil durch das Rheintal bei Ludwigshafen a. Rhein.
Längen 1:500 000; 100fach überhöht. .
Al = Alluvium des Rheins und Neckars, Sch — Schuttkegel der Seitenflüsse
des Rheintales, AT — Altalluviale, diluviale und tertiäre Ton- und Feinsand-
Schichten, TK = Tertiärer Süßwasserkalk, Bs — Buntsandstein,
Ro = Rotliegendes, Gr — Kristallines Grundgebirge.
Das Profil soll die geologische Eigenart des Rheintales zeigen, das sich als Einbruch der seitlichen
Gebirge erweist. Der eingebrochene Graben ist fast durchweg mit tonigen Tertiärschichten erfüllt,
die verhältnismäßig wenig Tiefenwasser enthalten. Nur an den Rändern, wo kalkige Ablagerungen
entstanden sind oder grobkörniger Gesteinschutt aus den Seitentälern eingeschwemmt wurde,
sind Bodenarten, deren Wasservorräte sich verwerten lassen. Die reichsten Wasservorräte der
Vorderpfalz bergen indessen die Rheinauen, die in großem Maßstab zur Wasserversorgung der
ıichtbesiedelten Gegenden ausgenützt werden.