Full text: Die Wasserversorgung in Bayern nach dem Stande vom 1. 1. 1928

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Geologischer Querschnitt durch die Rheinpfalz. 
Längen 1:700000; 10 fach überhöht. 
Abb. 223. 
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Rheinniederung - 1000 
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Das Profil zeigt im Norden die durch permische Ergußgesteine aufgewölbten und durchbrochenen 
Schichten der wasserarmen Rotliegend-Formation, Nach Süd und Südost hin schließt sich die 
>fälzer Buntsandsteinmulde an, die reich an Quellen und Tiefenwasser ist; letzteres steht stellen- 
weise unter artesischem Druck. Im Osten ist das Buntsandsteingebirge an der Rheintalspalte 
abgebrochen und in die Tiefe gesunken. Tertiäre Schuttmassen erfüllen den Senkungsraum der 
Rheinniederung; über sie sind in der Nähe des Rheins noch diluviale und alluviale Anschwem- 
mungen ausgebreitet. die zum Teil große Grundwasservorräte in sich bergen. 
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- ‚Gebirge Rheintal - Niederung Odenwald. 
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Abb. 23. Geologisches Profil durch das Rheintal bei Ludwigshafen a. Rhein. 
Längen 1:500 000; 100fach überhöht. . 
Al = Alluvium des Rheins und Neckars, Sch — Schuttkegel der Seitenflüsse 
des Rheintales, AT — Altalluviale, diluviale und tertiäre Ton- und Feinsand- 
Schichten, TK = Tertiärer Süßwasserkalk, Bs — Buntsandstein, 
Ro = Rotliegendes, Gr — Kristallines Grundgebirge. 
Das Profil soll die geologische Eigenart des Rheintales zeigen, das sich als Einbruch der seitlichen 
Gebirge erweist. Der eingebrochene Graben ist fast durchweg mit tonigen Tertiärschichten erfüllt, 
die verhältnismäßig wenig Tiefenwasser enthalten. Nur an den Rändern, wo kalkige Ablagerungen 
entstanden sind oder grobkörniger Gesteinschutt aus den Seitentälern eingeschwemmt wurde, 
sind Bodenarten, deren Wasservorräte sich verwerten lassen. Die reichsten Wasservorräte der 
Vorderpfalz bergen indessen die Rheinauen, die in großem Maßstab zur Wasserversorgung der 
ıichtbesiedelten Gegenden ausgenützt werden.
	        
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