größten von diesen Ortschaften sind der Markt Pilsting (1105 Einw.) im Bezirksamt
Landau a. d. Isar und die Pfarrdörfer Irlbach mit Schloß (830 Einw.) und Straßkirchen
(952 Einw.) im Bezirksamt Straubing.
Die Wasserversorgung in den Orten ohne Wasserleitung geschieht in
folgender Weise:
mit.....
Wasserversorgung der Orte ohne Wasserleitung
in Niederbayern
aus Pump-, Zieh- oder Schöpfbrunnen .'. 2...
daneben Wasserbezug aus Quellen, Bächen, Flüssen. . .. .
aus Zisternen, Ortsweihern und ähnlichen Wassersammelstellen . . .
daneben Wasserbezug aus Quellen, Bächen, Flüssen. . . . .
zus Brunnen und Zisternen . 2.0.0002 .
daneben Wasserbezug aus Quellen, Bächen, Flüssen... 0.0.0
nur aus Quellen, Bächen, Flüssen ..0.0.0000000000000004 .
durch Beiholen des ganzen Wasserbedarfes außerhalb des Ortes
Orte
3 789
308
89
29
156
28
335
9
Wohn-
gebäuden
bzw.
Anwesen
19 864
2893
481
306
{814
901
9
Einwohnern
119 041
16 529
2788
1890
10 566
2346
6514
12
Lediglich. auf Wasserbezug aus Zisternen, Ortsweihern und ähnlichen Wassersammel-
stellen, also auf gesammeltes Regen- und Schneewasser, sind 60 Orte mit 125 Anwesen
und 898 Einwohnern angewiesen. Von diesen Anwesen liegen die meisten in den Bezirks-
ämtern Wegscheid (35), Bogen. (21), Vilshofen (20) und Pfarrkirchen (11). Am stärksten
sind die folgenden (jemeinden vertreten: Im Bezirksamt Wegscheid die Gemeinde Ederls-
dorf mit vier Orten und 31 Anwesen, im Bezirksamt Bogen die Gemeinde Windberg mit
7 Orten und 14 Anwesen, im Bezirksamt Vilshofen die Gemeinde Wallerfing mit 3 Orten
und 19 Anwesen,
Neben den 2 Einöden, welche ihren Wasserbedarf stäudig durch Beiholen von aus-
wärts decken müssen, müssen noch 8 kleine Ortschaften mit zusammen 11 Anwesen und
61 Einwohnern die örtlichen Wasservorräte ständig oder zeitweise durch Beitragen oder
Beifahren ergänzen.
3. Pfalz.
Die in den Bodenverhältnissen begründeten natürlichen Voraussetzungen für die
Wassergewinnung in der Pfalz wurden bereits im ersten Hauptabschnitt näher dargelegt.
Darnach hat man vier Landschaftsiformen zu unterscheiden: Die Rheinniederung in
der Vorderpfalz, das Buntsandsteingebirge der Haardt und des Pfälzerwaldes, die
südwestpfälzische Hochebene mit einer ausgedehnten Muschelkalkdecke über dem
Buntsandstein, und schließlich das Nordpfälzer Bergland mit seinem vielgestaltigen Unter-
grund aus älteren Gesteinsformationen.
In den zum Saarbeckengebiet geschlagenen Verwaltungsbezirken Sankt Ingbert-Stadt und
Sankt Ingbert-Bezirksamt nebst 11 Gemeinden des Bezirksamts Homburg und 15 Gemeinden
des Bezirksamts Zweibrücken konnte die Erhebung nicht durchgeführt werden. ;
Die Pfalz (ohne Saarpfalz) umspannt ein Gebiet von 5504,o qkm. Darin liegen
1486 Ortschaften mit 143752 Wohngebäuden und 931755 Einwohnern. An
Flächenausdehnung der kleinste unter den acht Kreisen Bayerns, steht die Pfalz mit ihrer
Einwohnerzahl nach Oberbayern und Mittelfranken an dritter Stelle, nach der Bevölkerungs-
dichte jedoch an erster Stelle. Auf 1 qkm treffen in der Pfalz im Durchschnitt 169 Einwohner.
Nach den Ergebnissen der Erhebung steht es mit der Wasserversorgung in der
Pfalz folgendermaßen: