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1. Kapitel. a
als „umfaßter Mehrheit“ in einer Beziehung stehen, in welcher die
anderen Besonderen der „umfassenden Mehrheit“ nicht stehen. Jedes
Wissen um „Gesamtheit“ („Allheit“) besteht daher darin, daß eine besondere
Beziehung hinsichtlich einiger Besonderer -— der „Gesamtheit“
— aus einer umfassenden Mehrheit „in Zugehörigkeit“, hinsichtlich
anderer Besonderer aus jener Mehrheit „in Sonderung“ gewußt
ist. Wann immer wir also die Worte „zusammen“, „insgesamt“ oder
„alle“ gebrauchen, wissen wir nicht bloß um Mehreres, sondern auch
um eine Beziehung, welche einigen Besonderen aus jenen Mehreren
zugehört, anderen Besonderen aus jenen Mehreren nicht zugehört, d. h.
wir wissen um Mehreres aus einer Mehrheit „in besonderer Beziehung“,
um anderes Mehreres aus jener Mehrheit „ohne jene besondere Beziehung“.
Jene Beziehung, welche uns im Wissen um eine „Gesamtheit“
„in Zugehörigkeit“ und „in Sonderung“ gegeben ist, nennen wir
die „die Gesamtheit bestimmende Beziehung“, womit selbstverständlich
keineswegs gesagt ist, daß jene Beziehung einem Gegebenen
„Gesamtheit“ zugehört, sondern lediglich, daß gewisse Besondere aus
einer Mehrheit im Gegensatze zu anderen Besonderen aus jener Mehrheit
Bezogene einer besonderen Beziehung sind, so daß die ersteren
Besonderen eine „Gesamtheit“ bilden. Obwaltet die „die Gesamtheit
vestimmende Beziehung“ zwischen den Besonderen der Gesamtheit, so
sprechen wir von einer „intern bestimmten Gesamtheit“, obwaltet
hingegen die „die Gesamtheit bestimmende Beziehung“ zwischen
den Besonderen der Gesamtheit und einem nicht in jener Gesamtheit
befindlichem Gegebenen, so sprechen wir von einer „extern bestimmten
Gesamtheit“ Jene Mehrheit, welche besteht aus der
„Gesamtheit“ und jenen Besonderen der größeren Mehrheit, welchen
jene Beziehung nicht zugehört, nennen wir die „die Gesamtheit umfassende
Mehrheit“. Wenn wir Gegebene als Bezogene einer Beziehung
bestimmen, so sind sie damit allein noch keineswegs als eine
„Gesamtheit“ gewußt, sondern eben nur dann, wenn jene Beziehung
nicht nur in Zugehörigkeit zu jenen Besonderen, sondern auch in Sonderung
von anderen Besonderen, somit in einer „umfassenden Mehrheit“
gewußt ist. Von der „Gesamtheit“ unterscheidet sich also die
‚durch Beziehung bestimmte Mehrheit“, welche dann vorliegt,
wenn Mehrere mit einer ihnen zugehörigen Beziehung gewußt sind.
Jedes Einzelne, das in einer Mehrheit (Gesamtheit) gewußt ist, nennen
wir ein „‚Mehrheitseinzelnes“ („Gesamtheitseinzelnes“) und sagen,
daß es einer Mehrheit (Gesamtheit) „angehört“. Hingegen ist die
Rede, daß Etwas einer (Gesamtheit „zugehört“, „Glied“ einer Gesamtheit
ist, besser zu vermeiden, weil sie der verhängnisvollen Verwechslung
von „Gesamtheit“ und „Einheit“ Vorschub leistet, Keineswegs
nämlich ist jede „Gesamtheit“ auch eine „Einheit“, in welcher