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Das Bankeinlagenkonto zeigte im verflossenen Jahre
gegenüber dem Vorjahr eine erhebliche Verminderung.
Januar 1913 betrug der Bestand an Bank-
Am 1.
«inlagen ....
Im Berichtsjahre
wurden eingezahlt
M
29 02s) 626,40
26 219 038,29
55 239 664,39
30 003 579,94
25 236 084,75
Es wurden hingegen ausgezahlt
so daß am 31. Dezember 1913 ein Bestand von ....
verblieb.
Die Auszahlungen sind also wesentlich größer gewesen als die Ein
zahlungen und waren nahezu um 20 Millionen Mark größer als im Jahre
1912»)
Für offene Bankkredite im täglichen Geldverkehr wurden
am Ende des vorigen Jahres auf 41 Konten 1 523 059 M. in An
spruch genommen.
Das Hypothekenkonto wies einen Zugang von 3 093 612
Mark auf und endete am Schluffe des Berichtsjahres mit einem
Bestand von 8 320 332 M.
3. Das Zentralsekretariat.
Das Zentralsekretariat ist die Zentrale für konsumgenossenschaft
liches Leben und Wirken überhaupt. Hier laufen alle Fäden der vielen
Einzelkörper des Zentralverbandes zusammen. Was hier geleistet
wird, sieht man am besten aus den neuen Statuten des Zentral
verbandes vom Jahre 1912. Die §§ 2 und 3 der Satzungen lauten:
8 2.
Der Zweck des Zentralverbandes deutscher Konsumvereine ist die Samm
lung und Organisation der deutschen konsumgenossenschaftlichen Vereinigungen
aller Art zur Pflege und Wahrnehmung ihrer gemeinsamen Interessen mit
vereinten Mitteln und Kräften.
8 3.
Dieser Zweck soll insbesondere erreicht werden:
a) durch die Fortbildung der Verfassung und den Ausbau der Einrich
tungen der verbundenen Vereinigungen;
b) durch die Pflege des Genossenschaftsrechts;
o) durch die Förderung des gemeinsamen Wareneinkaufs und Waren
bezugs;
ä) durch Abhalten von Konsumgenossenschaftstagen;
des Giroverkehrs, auch ist, müssen dennoch die Umsatzzahlen unter Gegen
überstellung des Gesamtumsatzes der Konsumvereine, der jetzt mehr als
500 Millionen Mark beträgt, als wesentlich steigerungsfähig bezeichnet werden.
») Der Rückgang erklärt sich daraus, daß die Gewerkschaften einen
größeren Teil ihrer Bankeinlagen zurückgezogen haben.